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Das Charisma von Madre Eugenia besteht darin, die EINHEIT, die von JESUS so sehr gewünscht ist, zu verwirklichen: „HEILIGER VATER, bewahre sie in DEINEM Namen, den DU MIR gegeben hast, damit sie EINS sind wie WIR.“ (Vergleiche Johannes Kapitel 17, Verse 11 ff); eine einzige Familie, deren Haupt GOTT-VATER ist:

Der VATER, DER uns so sehr liebt, dass ER uns SEINEN Einzigen SOHN gegeben hat.(Vergleiche Johannes Kapitel 4, Vers 9).

Der VATER, DER, gut und voll Wohlwollen, immer mit uns ist.

Der VATER, DER uns zärtlich und ohne Unterlass liebt.

Um sie vorzubereiten auf ihre Mission, hat GOTT Madre Eugenia erfüllt mit außerordentlichen Gaben und Gnaden, indem ER sie gestählt hat zu starkem Tugendleben in Prüfungen und großen Leiden, wodurch ihre GOTTES-Liebe stets inniger und tiefer wurde.

Madre Eugenia hat von GOTT-VATER SELBST den Auftrag, die Botschaft SEINER Liebe den Menschen, SEINEN Kindern, nahe zu bringen, damit ER erkannt werde (Vergleiche 1. Johannesbrief Kapitel 3, Vers 1).

Sie hat die Gemeinschaft des VATERS für die Einheit: „UNITAS in CHRISTO ad PATREM“ in Anzio (Rom) gegründet, die das Charisma von Madre Eugenia weiterträgt.

GOTT-VATER gewährt viele Gnaden, besonders für die Familie, sowie für den inneren Frieden auf die Fürbitte von Madre Eugenia durch das Gebet „GOTT IST MEIN VATER“, das der VATER SELBST ihr gegeben hat.

GOTT ist mein VATER

+

,,Per Ipsum, cum Ipso et in Ipso“

GOTT IST MEIN VATER

Mein VATER im Himmel,

wie wohltuend und heilsam ist es zu wissen: DU bist MEIN VATER, und ich bin DEIN Kind.
Vor allem, wenn es dunkel ist in meiner Seele, und mein Kreuz zu schwer wird, dann spüre ich wie notwendig es für mich ist, DIR immer wieder zu sagen:
„VATER ich glaube an DEINE Liebe zu mir!“

Ja, ich glaube, dass DU mir VATER bist in jedem Augenblick meines Lebens und dass ich DEIN Kind bin!
Ich glaube:  DU liebst mich mit unendlicher Liebe!
Ich glaube:  Tag und Nacht wachst DU über mir;  ohne DEINE Zustimmung fällt kein Haar von meinem Haupte!
Ich glaube:  DU, ALLWEISER, weißt besser als ich, was gut ist für mich!
Ich glaube:  DU, ALLMÄCHTIGER, kannst auch das Böse zum Guten wenden!
Ich glaube:  DU, ALLGÜTIGER, lässt denen, die DICH lieben, alle Dinge zum Besten gereichen: und selbst unter Händen, die schlagen, küsse ich DEINE heilende Hand!
Ich glaube! Doch festige in mir den Glauben, die Hoffnung und die Liebe!
Lehre mich, zeitlebens Deine Liebe als Wegweiserin in allem und jedem anzusehen.
Lehre mich, mich ganz DIR zu überlassen, wie sich ein kleines Kind den Armen seiner Mutter überlässt.
VATER, DU weißt alles, DU siehst alles, DU kennst mich besser, als ich mich selbst kenne, DU vermagst alles und Du liebst
mich!
MEIN VATER, weil DU willst, dass wir DICH um alles bitten, komme ich vertrauensvoll zu DIR, um DICH mit JESUS und Maria
zu bitten:

( … hier die Bitte um eine besondere Gnade einfügen … )

Vereint mit Ihren Heiligsten Herzen, bringe ich DIR in diesem Anliegen alle meine Gebete, Opfer und Verzichte dar, all mein Handeln und mehr Treue in der Erfüllung meiner Aufgaben.*
Schenke  mir das Licht, die Kraft und die Gnade DEINES  HEILIGEN GEISTES!
Stärke mich in diesem GEIST, so dass  ich IHN niemals verliere, IHN nicht betrübe und SEINE STIMME in mir nicht schwäche.
MEIN VATER, darum bitte ich DICH im Namen DEINES SOHNES JESUS! Und DU,  JESUS, öffne mir DEIN Herz und lege das meine hinein und bringe es zusammen mit dem Herzen Mariens unserem GÖTTLICHEN VATER dar!  Erlange mir die Gnade, die ich notwendig habe!
GÖTTLICHER VATER, rufe alle Menschen zu DIR.
Die ganze Welt möge DEINE Väterliche Güte und DEINE Göttliche Barmherzigkeit verkünden!
Sei mein ZÄRTLICHER VATER und beschütze mich überall wie den Stern DEINES Auges. Gib, dass ich immer würdig sei, DEIN Kind zu heißen: Erbarme DICH meiner!

GÖTTLICHER VATER, liebreiche Hoffnung  unserer Seelen, alle Menschen mögen DICH erkennen, verehren und lieben!

GÖTTLICHER VATER, unendliche Güte, die sich über alle Völker ergießt, alle Menschen mögen DICH erkennen, verehren und lieben!

GÖTTLICHER VATER, erquickender Tau der Menschheit, alle Menschen mögen DICH erkennen, verehren und lieben!

Mutter Eugenia Elisabetta RAVASIIO

Teilablaß
+ Jean Kard. Verdier
Erzbischof von Paris
8. Mai 1936

+ Mgr. Girard, Apost. Vik.
Kairo (Ägypten)
9. Oktober 1935

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*)  Wenn man dieses Gebet als NOVENE durchführt, kann man es folgendermaßen erweitern:

„Ich verspreche DIR, während dieser neun (9) Tage bei einer bestimmten Gelegenheit  …….  bzw. gegenüber einer bestimmten Person  …….  besonders großherzig zu sein.“

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Warum dieses Gebet zum Vater? Haben wir nicht das vollkommenste Gebet im „VATER UNSER“, das JESUS uns gelehrt hat?
Mutter Eugenia wollte nichts darüber hinaus tun, sondern nur den Gefühlen kindlicher Liebe, entsprungen aus der Betrachtung GOTTES des VATERS, Ausdruck geben. Indem sie uns daran teilnehmen läßt, hilft sie uns, besser zum VATER zu beten und das „VATER UNSER“ mit mehr Liebe und mit größerem Vertrauen zu sprechen.

(abwechselnd oder einzeln)

V (Vorbeter):  MEIN GÖTTLICHER VATER,

A (Alle): Mehr denn je bin ich DEIN Kind.

V: Danke, MEIN VATER, DU hast mir JESUS, DEINEN SOHN, gegeben;

A: Mit allen Gnaden und Gaben des HEILIGEN GEISTES, die ER in SICH trägt.

V:  Also bin ich nicht länger ich,

A: DEIN Vielgeliebter SOHN lebt in mir.

V: VATER, ER spricht zu DIR,

A: ER betet zu DIR, ER liebt DICH, ER fleht für mich und für alle meine Schwestern und Brüder in der Welt.

V:  Von IHM will ich mich ergreifen und vernichten lassen; ich will mir selbst sterben, um in IHM nur noch Lob, Anbetung und lebendiger Dank zu sein!

A: Bis dass DU allein, VATER, mein Leben und mein Alles seiest.

V: VATER, schau nun mit Wohlgefallen auf DEIN Kind.

A: Sieh in mir DEINEN SOHN JESUS an, DER DICH liebt.

V:  So bin ich nicht mehr allein, MEIN VATER; ich bin im DREIEINEN, ich lebe im DREIEINEN und ich werde im Schoß des DREIEINEN sterben.

A: Ja, VATER, wir alle wollen durch unser Leben, indem wir uns in allem an DEINEN WILLEN binden, immer in JESUS sein, so dass wir – durch die Gnade des HEILIGEN GEISTES – DEIN Tempel, DEIN Trost und DEINE Apostel werden. Vor allem aber möchten wir wie DEIN SOHN sein, DER DICH so sehr geliebt hat, dass ER aus Liebe zu DIR und aus Eifer für DEINE Verherrlichung gestorben ist.

V: O JESUS, wir danken DIR dafür, dass DU DICH SELBST ganz schenkst in dieser Eucharistischen Begegnung.

A: Wir lieben DICH aus ganzem Herzen, in uns selbst und in allen geweihten Hostien der ganzen Welt, einfach, zärtlich und stark als DEINE kleinen Brüder und Schwestern. Keinen Augenblick des Tages wollen wir DICH verlassen.Wir möchten immer in DEINER Liebe bleiben.

V:  In dem Augenblick, da die Hostie sich auflöst und die Gestalt des Brotes vergeht, bleibst DU, Göttliches WORT, doch weiter in uns gegenwärtig. O Anbetungswürdiger SOHN des VATERS, DU willst auf geheimnisvolle Weise unsere armselige Menscheit annehmen, dass jeder voon uns zu einem  „zweiten CHRISTUS“  werde, damit so, durch DEINE Gnade und DEINEN GEIST, unser Leben Abbild und Weiterführung DEINES Lebens sei, als Kind des VATERS zu SEINER Ehre.

A: Da sind wir, DIR ganz verfügbar und möchten aufrichtig nach DEINEM GEIST leben, denken, handeln, wollen und lieben, damit „Durch DICH, mit DIR und in DIR“  dem VATER in der Einheit des HEILIGEN GEISTES alle Ehre und Verherrlichung sei.

V: Maria, Königin der Apostel und unsere Mutter, bleibe bei uns während dieses Tages.

A: Wir vertrauen ihn  (diesen Tag) Dir an, damit Deine Güte uns helfe, ihn mit JESUS im HEILIGEN GEIST Unserem VATER wohlgefällig zu leben, und er (dieser Tag) reich werde an Verdiensten zur Rettung der Seelen.

V:  GÖTTLICHER VATER, wir wollen DICH lieben.

A:  GÖTTLICHER VATER, wir wollen DICH ehren.

V:  GÖTTLICHER VATER, wir wollen DICH bekannt machen.

A:  GÖTTLICHER VATER, wir wollen die Liebe zu DIR wecken.

V:  GÖTTLICHER VATER, wir wollen DICH verherrlichen.

A:  GÖTTLICHER VATER, DEIN Reich komme, wie im Himmel, so auf Erden. GÖTTLICHER VATER, DU Zärtlicher VATER, im Namen JESU gib, dass unsere Familien, unsere Gemeinschaften, unsere Gesellschaft und unsere Nationen eins seien im Frieden, in Ebenbürtigkeit und in Liebe . Amen.

Mutter Eugenia Elisabetta RAVASIO

+ Jean Kard. Verdier
Erzbischof von Paris
8. Mai 1936

Segnungsbitte

Der VATER, JESUS und der HEILIGE GEIST mögen

uns segnen,

uns beschützen,

uns erleuchten und uns führen,

uns stärken und uns heiligen

mit Maria, der Mutter JESU. Amen.

Madre Eugenia Ravasio

 

Grüß GOTT!

Willkommen und Grüß GOTT!
Auf dieser Blog-Seite über die kirchlich anerkannten Botschaften GOTT VATERS an die Geistliche Ordensschwester  Eugenia Elisabetta RAVASIO

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BOTSCHAFT DES VATERS
ZWEITES HEFT
Es beginnt am 12. August 1932. Eines Tages riss der Teufel das
Heft an sich und zerschnitt die Titelseite mit einer Schere.

„Soeben habe ICH eine Quelle Lebendigen Wassers offengelegt, die ab heute und bis ans Ende der Zeiten unerschöpflich sein wird. Zu euch, MEINE Geschöpfe, komme ICH, um euch die innersten Tiefen MEINER Leidenschaftlichen VATERLIEBE für euch, MEINE Kinder, entdecken zu lassen; ICH will, dass ihr Zeugen MEINER Unendlichen und Erbarmenden LIEBE seid.

Es genügt MIR nicht, euch MEINE LIEBE gezeigt zu haben, ICH will euch dazu MEIN HERZ öffnen, aus DEM eine Erfrischende Quelle entspringen wird, an DER alle Menschen wieder neu aufleben werden. Dann werden sie die Freuden verkosten, die sie bisher nicht gekannt hatten, wegen der ungeheuren Last einer übersteigerten Angst vor MIR, IHREM Zärtlichen VATER.

Seit ICH den Menschen einen Retter versprochen habe, ließ ICH diese Quelle hervor sprudeln, und ICH ließ sie durch das HERZ MEINES SOHNES strömen, damit sie bis zu euch gelangt. Doch MEINE Unermessliche LIEBE zu euch lässt MICH noch mehr tun, indem ICH MEIN INNERSTES eröffne, aus DEM dieses Wasser des Heiles für MEINE Kinder sprudelt, und ICH erlaube ihnen, umsonst all das zu schöpfen, was sie für Zeit und Ewigkeit brauchen.

Wollt ihr die Kraft dieser Quelle erleben, von der ICH euch spreche, dann lernt zuerst, MICH besser zu kennen und MICH zu lieben, so sehr, wie ICH es wünsche, das heißt, nicht nur als Euren VATER, sondern als Euren FREUND und Euren VERTRAUTEN.

Warum staunt ihr über das, was ICH euch sage? Habe ICH euch denn nicht nach MEINEM BILD erschaffen? ICH habe euch nach MEINEM BILD erschaffen, damit ihr es nicht seltsam findet, wenn ihr mit Eurem VATER, Eurem SCHÖPFER, Eurem GOTT redet und mit IHM Vertrauten Umgang habt, weil ihr durch MEINE Barmherzige GÜTE die Kinder MEINER Väterlichen und Göttlichen LIEBE geworden seid.

Denn MEIN SOHN ist in MIR und ICH bin in IHM, in Unserer Gegenseitigen LIEBE, dem HEILIGEN GEIST, DER UNS verbindet durch dieses Band der LIEBE, das bewirkt, dass WIR DER EINE sind.

ER, MEIN SOHN, ist das Gefäß dieser QUELLE; daher können die Menschen aus SEINEM HERZEN schöpfen, DAS immer bis zum Überfließen mit dem Wasser des Heiles gefüllt ist. Aber ihr müsst euch dieser QUELLE vergewissern, DIE MEIN SOHN euch erschließt, damit ihr euch davon überzeugen könnt, wie erfrischend und angenehm SIE ist! So kommt zu MIR durch MEINEN SOHN und wenn ihr bei MIR seid, dann vertraut MIR eure Wünsche an. ICH werde euch jeden Tag diese QUELLE zeigen und MICH zu erkennen geben, so wie ICH bin. Wenn ihr MICH kennen werdet, wird euer Durst gestillt und ihr erfrischt sein! Eure Leiden werden geheilt sein; eure Ängste werden verschwunden sein; eure Freude wird groß sein und eure Liebe wird eine Ruhe finden, wie ihr sie bisher noch nie verkostet habt!

„Aber“, so werdet ihr MIR sagen, „wie können wir zu DIR kommen?“ Kommt zu MIR auf dem Weg des Vertrauens, nennt MICH Euren VATER, liebt MICH im Geist und in der Wahrheit, und das wird genügen, dass dieses erfrischende und alles vermögende Wasser euren Durst stillen kann.

Doch wenn ihr wirklich wollt, dass es euch mit allem beschenke, was euch fehlt, um MICH zu erkennen und MICH zu lieben, und wenn ihr euch kalt und gleichgültig findet, dann ruft MICH nur mit dem Liebevollen NAMEN „VATER“, und ICH werde zu euch kommen. MEINE QUELLE wird euch die Liebe schenken, das Vertrauen und alles, was euch fehlt, um immer von Eurem VATER und SCHÖPFER geliebt zu sein.

Da ICH ja hauptsächlich danach verlange, MICH euch allen zu erkennen zu geben, damit ihr euch alle schon hier auf Erden MEINER GÜTE und ZÄRTLICHKEIT erfreuen könnt, sollt ihr Apostel sein bei jenen, die MICH noch nicht kennen, und ICH werde eure Arbeiten und Bemühungen segnen, indem ICH euch eine große Glorie bei MIR in der Ewigkeit bereite.

ICH bin der OZEAN der LIEBE, MEINE Kinder. Hier ist ein weiterer Beweis MEINER Väterlichen LIEBE, die ICH für euch alle hege, ohne Ausnahme, ganz gleich, welchem Alter, welchem Stand, oder welcher Nation ihr angehört. Weder verschiedene gesellschaftliche noch religiöse Gruppierungen, weder Treue noch Untreue, weder Gläubige noch Gleichgültige schließe ICH aus. In diese LIEBE schließe ICH alle vernunftbegabten Geschöpfe ein, die in ihrer Gesamtheit die Menschheit ausmachen.

Dies beweist es: ICH bin der OZEAN der LIEBE. ICH habe euch bekannt gemacht mit der QUELLE, DIE MEINEM INNERSTEN entspringt, um euren Durst zu stillen; und nun, damit ihr kosten könnt, wie gütig ICH allen gegenüber bin, möchte ICH euch den Ozean Meiner Allumfassenden LIEBE zeigen, damit ihr alle euch mit geschlossenen Augen hineinstürzt; warum? Eingetaucht in diesen Ozean werden die Seelen, welche durch Laster und Sünden zu bitteren Tropfen geworden sind, das Übermaß der Bitterkeit verlieren in diesem Bad der LIEBE. Sie werden besser aus diesem Bad emporsteigen, glücklich darüber, dass sie gelernt haben, gut und von LIEBE erfüllt zu sein. Wenn ihr selbst, durch Unwissenheit oder durch Schwäche wieder zurück fallt in den Zustand eines bitteren Tropfens, dann bin ICH wieder ein OZEAN der LIEBE, bereit, diesen bitteren Tropfen aufzunehmen, um ihn zu verwandeln in LIEBE und GÜTE und um euch heilig zu machen, wie ICH es bin, ICH, Euer VATER.

Wollt ihr, MEINE Kinder, hier unten ein Leben in Frieden und Freude führen? Dann kommt und stürzt euch in diesen Unermesslichen OZEAN und bleibt darin wohnen für immer. Indem ihr fortzu euer Leben mit seiner Arbeit ganz und gar dazu nutzt, wird dasselbe Leben durch die LIEBE geheiligt sein.

Was geschieht mit MEINEN Kindern, die nicht in der Wahrheit sind? ICH will sie umso mehr einhüllen mit MEINEN Väterlichsten Bevorzugungen, damit sie ihre Augen dem LICHT öffnen, DAS in dieser Zeit sichtbarer denn je aufstrahlt.

Dies ist die Zeit der Gnade, vorhergesehen und erwartet von aller Ewigkeit her! ICH bin hier in Person,  um mit euch zu reden. ICH komme als der Zärtlichste und Liebevollste VATER. ICH lasse MICH herab, ICH vergesse MICH, um euch zu MIR empor zu heben und euer Heil zu sichern.

Ihr alle, die ihr heute lebt und auch ihr, die ihr noch nicht geboren seid, die ihr aber noch leben werdet in allen Jahrhunderten bis zum Ende der Welt, denkt daran, dass ihr nicht allein lebt, sondern dass ein VATER über allen Vätern bei euch lebt, sogar in euch lebt; dass ER an euch denkt und euch einlädt, Anteil zu nehmen an den Unfassbaren Vorzügen SEINER LIEBE.

Nähert euch der QUELLE, DIE immer aus MEINEN Väterlichen HERZTIEFEN entspringt. Kostet die Süße dieses Heilbringenden Wassers, und sobald ihr seine ganze köstliche Macht über eure Seelen erfahren, und so alle eure Bedürfnisse befriedigt habt, kommt und stürzt euch in den OZEAN MEINER LIEBE, um nur noch in MIR zu leben und euch selbst zu sterben, um ewig in MIR zu leben.“

Schwester Eugenia vermerkte dazu:
„Unser VATER hat mir in einem vertraulichen Gespräch gesagt: «Die QUELLE steht als Symbol für MEIN Erkanntwerden, und der OZEAN steht für MEINE LIEBE und euer Vertrauen.
Wenn ihr an dieser  QUELLE trinken wollt, dann ergründet MICH, lernt, damit ihr MICH kennenlernt; und sobald ihr MICH kennt, stürzt euch in den OZEAN MEINER LIEBE, indem ihr euch MIR anvertraut mit einem Vertrauen, das euch verwandelt und dem ICH nicht widerstehen kann, sodass ICH euch eure Fehler verzeihen und euch mit den größten Gnaden erfüllen werde.»

Weiterführung der Botschaft:

„ICH bin mitten unter euch. Selig jene, die diese Wahrheit glauben und die diese Zeit nützen, von der die Heilige Schrift folgendermaßen spricht:

«Es wird eine Zeit kommen, in der Gott von den Menschen so verehrt und geliebt wird, wie Er es wünscht.»

Daraufhin stellt die Schrift die Frage «Warum?», die sie so beantwortet: «Er allein ist würdig, in Ewigkeit verehrt, geliebt und gepriesen zu werden!»

Moses hat von MIR SELBST als erstes der Zehn Gebote diese Weisung erhalten, um sie den Menschen mitzuteilen: «Liebe Gott und bete Ihn an !»

Die Menschen, die schon gläubig sind, könnten MIR sagen: «Wir lieben DICH, seitdem wir auf der Welt sind, oder seit unserer Bekehrung; denn wir sagen oft im Gebet des HERRN: „VATER Unser im Himmel“». Ja, MEINE Kinder, es ist wahr, ihr liebt MICH und ihr ehrt MICH, wenn ihr den ersten Satz des Vaterunsers sprecht. Doch fahrt mit den anderen Bitten fort, und ihr werdet sehen:

„Geheiligt werde DEIN NAME!“ ― Wird MEIN NAME geheiligt? Fahrt fort:

„DEIN REICH komme!“  ― Ist MEIN REICH gekommen?

Ihr verehrt, das ist wahr, mit ganzem Eifer das Königtum MEINES SOHNES JESUS, und in IHM ehrt ihr MICH! Doch werdet ihr Eurem VATER diese große Ehre verweigern, IHN „König“ zu nennen, oder wenigstens, MICH herrschen zu lassen, damit alle Menschen MICH kennenlernen und lieben könnten?

ICH wünsche, dass ihr dieses Fest des Königtums MEINES SOHNES feiert als Wiedergutmachung der Beleidigungen, die IHM zugefügt wurden vor Pilatus und auch seitens der Soldaten, die SEINEN Heiligen und Unschuldigen Menschlichen LEIB geißelten. ICH wünsche nicht, dass dieses Fest abgeschafft werde, sondern vielmehr, dass es mit Begeisterung und Eifer gefeiert werde; doch um diesen KÖNIG wirklich kennenlernen zu können, muss man auch SEIN KÖNIGREICH kennenlernen!

Um nun in vollkommener Weise zu dieser doppelten Erkenntnis zu gelangen, muss man auch den VATER Dieses KÖNIGS, den SCHÖPFER Dieses KÖNIGREICHES kennenlernen.

Wahrlich, MEINE Kinder, die Kirche ― jene Gemeinschaft, die ICH durch MEINEN SOHN gründen ließ ― wird MEIN Werk vervollständigen, indem sie die Verehrung dessen veranlassen wird, der Ihr URHEBER ist: Euer VATER und Euer SCHÖPFER. Einige von euch, MEINE Kinder, könnten MIR sagen: «Die Kirche ist unaufhörlich gewachsen, die Christen sind die größte Religionsgemeinschaft; dies ist doch Beweis genug, dass unsere Kirche vollständig ist!» Wisst, MEINE Kinder, Euer VATER hat immer über der Kirche gewacht, seit ihrem Ursprung; im Einvernehmen mit MEINEM SOHN und dem HEILIGEN GEIST wollte ICH sie unfehlbar durch MEINEN Stellvertreter, den Heiligen Vater. Ist es derweil nicht wahr, dass die Christen, wenn sie MCH kennten, wie ICH wirklich bin, nämlich als den Zärtlichen und Barmherzigen, den Gütigen und Großmütigen VATER, dann würden sie mit größerer Vollkraft, unerschrocken, aufrichtig und ernsthaft diese Heilige Religion ausüben?

Ist es nicht wahr, MEINE Kinder, wenn ihr wüsstet, dass ihr einen VATER habt, DER an euch denkt und   DER euch mit Unendlicher LIEBE liebt, dann würdet ihr euch entsprechend mehr und mehr bemühen, eure christlichen Pflichten, sowie selbst die bürgerlichen, treuer zu erfüllen, um gerecht zu sein und GOTT wie den Menschen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen?

Ist es nicht wahr: wenn ihr diesen VATER kennen würdet, DER euch alle ohne Unterschied liebt und DER, ohne Unterschied, einen jeden von euch mit dem schönen Namen „Kind“ ruft, dann würdet ihr MICH lieben wie zärtliche Kinder; und die Liebe, die ihr MIR schenkt, würde sie sich dann nicht durch MEINEN Ansporn zu einer tatkräftigen LIEBE entfalten, die sich auf die übrige Menschheit erstreckt, die diese Gemeinschaft der Christen noch nicht kennt, und noch weniger DEN, DER sie erschaffen hat und DER Ihr VATER ist?

Wenn jemand zu all diesen Seelen reden würde, die ihrem Aberglauben ausgeliefert sind; oder zu vielen anderen, die GOTT anrufen, weil sie wissen, dass es IHN gibt, ohne aber zu wissen, dass ICH ihnen nahe bin; wenn man ihnen sagte, dass Ihr SCHÖPFER auch Ihr VATER ist, DER an sie denkt und SICH ihrer annimmt, DER sie in so vielen Leiden und Verlassenheiten mit Inniger LIEBE umgibt: man würde die Bekehrung selbst der Hartnäckigsten erlangen, und diese zahlreichen Bekehrungen wären auch dauerhafter, das heißt echt.

Wenn gewisse Leute das Werk der Liebe, wofür ICH mitten unter die Menschen komme, kritisch betrachten, werden sie Grund zur Beanstandung finden und sagen: „Aber seitdem die Missionare in die fernen Länder gekommen sind, haben sie zu den Ungläubigen doch nur von GOTT, von SEINER GÜTE, von SEINER BARMHERZIGKEIT geredet; was sollen sie denn jetzt noch mehr sagen, was sie nicht schon immer gesagt hätten?“

MEINE Missionare sprechen nach wie vor so weit und so tief von GOTT, wie sie selbst MICH kennengelernt haben. Aber ICH versichere euch, ihr kennt MICH nicht so, wie ICH bin. Daher komme ICH, um MICH SELBST bekannt zu machen als VATER aller und als den „Zärtlichsten aller Väter“, um die Liebe, die ihr MIR entgegenbringt, die aber durch Angst verfälscht ist, zu vervollkommnen.

ICH komme, um MICH MEINEN Geschöpfen ähnlich zu machen und dadurch die Vorstellung, die ihr von einem erschreckend Gerechten GOTT habt, zu berichtigen. Denn ICH sehe, wie die Menschen ihr Leben durchlaufen, ohne sich Ihrem EINEN und EINZIGEN VATER anzuvertrauen; ER möchte sie wissen lassen, dass es SEINE Einzige Sehnsucht ist, ihren Weg durch das Erdenleben zu erleichtern, um ihnen dann im Himmel ein vollendet Göttliches Leben zu schenken.

Darin habe ICH einen Beleg, dass die Seelen MICH nicht tiefer kennen, als ihr MICH nicht tiefer kennt, ohne das Mass der Vorstellung zu übersteigen, die ihr von MIR habt.

Doch jetzt, da ICH euch diese Erleuchtung schenke, bleibt in diesem LICHT und tragt das LICHT zu allen; dies wird eine mächtige Hilfe sein, viele Bekehrungen zu erlangen und sogar, wenn möglich, die Pforten der Hölle zu verschließen, denn ICH erneuere hier MEIN Versprechen, dessen Erfüllung niemals ausbleiben kann, und dies verspreche ICH:

Alle, die MICH von Herzen
mit dem Namen „VATER“ anrufen,
sei es auch nur ein einziges Mal,
werden nicht verloren gehen,
sondern
sind des Ewigen Lebens
in der Gemeinschaft der Erwählten sicher.

Und ihr, die ihr zu MEINER Ehre arbeiten und euch darum bemühen werdet, dass ICH erkannt, verehrt und geliebt werde, ICH versichere euch, dass euer Lohn groß sein wird, denn ICH würdige alles, auch euren kleinsten Einsatz, und ICH vergelte es euch hundertfach in der Ewigkeit.

Wie ICH euch schon gesagt habe, soll man die Liturgie in der Heiligen Kirche abrunden, indem man auf ganz besondere Weise den URHEBER dieser Gemeinschaft ehrt, DEN, DER kam, um sie auch ins Leben zu rufen und DEN, DER Ihre Seele ist, nämlich den EINEN GOTT in DREI PERSONEN: VATER, SOHN und HEILIGEN GEIST. Solange diese DREI PERSONEN nicht ausgesprochen in einer je eigenen Liturgie verehrt werden, sowohl in der Kirche, als auch auch in der ganzen Menschheit, solange mangelt dieser Gemeinschaft etwas. Einigen Seelen erlaubte ICH schon, diesen Mangel zu spüren, doch die meisten waren zu ängstlich und entsprachen MEINEM Aufruf nicht. Andere hatten zwar den Mut, an rechter Stelle darüber zu reden, doch angesichts von Schmach und Misserfolg gaben sie auf.

Jetzt ist MEINE „Stunde“ gekommen. ICH komme Selbst um den Menschen MEINEN Kindern das zu erklären, was sie bis jetzt noch nicht vollkommen verstanden haben. ICH komme SELBST und bringe das brennende Feuer des Gesetzes der LIEBE,  damit ICH mit seiner Hilfe die gewaltige Eisschicht, die die Menschheit umschließt, schmelzen und in ihrer Wirkung aufheben kann.

Oh geliebte Menschheit! Oh ihr Menschen, die ihr MEINE Kinder seid; kommt heraus, durchbrecht die Fesseln, mit denen euch der Teufel bisher gebunden hielt durch die Angst vor einem VATER, DER nichts als LIEBE ist! Kommt, tretet frei herzu, ihr habt alle das Recht auf eine enge Verbindung mit Eurem VATER; weitet euer Herz, bittet MEINEN SOHN, damit ER euch MEINE Wohltaten an euch immer besser begreifen lasse.

Oh ihr, die ihr Gefangene des Aberglaubens und teuflischer Gesetze seid, brecht aus aus dieser tyrannischen Sklaverei und kommt zur WAHRHEIT der Wahrheiten. Erkennt DEN, DER euch erschaffen hat und DER Euer VATER ist. Geht nicht hin und beansprucht, von euren Rechten Gebrauch zu machen, indem ihr jenen Anbetung und Verehung zollt, die euch zu einem bisher unnützen Leben verführt haben, sondern kommt zu MIR; ICH erwarte euch alle, denn alle seid ihr MEINE Kinder.

Und ihr, die ihr im Wahren LICHT seid, sagt jenen, wie angenehm es ist, in der WAHRHEIT zu leben! Zudem sagt diesen Christen, diesen geliebten Geschöpfen, MEINEN Kindern, wie wohltuend es ist, daran zu denken, dass es einen VATER gibt, DER alles sieht, DER alles weiß, DER allem vorsorgt, DER unendlich gut ist, DER leicht zu verzeihen weiß, DER nur ungern und zögernd bestraft. Sagt ihnen schließlich, dass ICH sie im Unbill des Lebens nicht im Stich lassen werde.

ICH werde sie nicht verlassen in Trauer und Kummer des Lebens, allein und ohne Verdienst; sie sollen zu MIR kommen: ICH werde ihnen helfen, ICH werde ihre Last erleichtern, ICH werde ihr so bitteres Leben versüßen und sie mit MEINER Väterlichen LIEBE berauschen, um sie zu beglücken für Zeit und Ewigkeit.

Und ihr, MEINE Kinder, die ihr den Glauben verloren habt und in der Finsternis lebt, erhebt eure Augen, und ihr werdet ein strahlendes LICHT sehen, das euch erleuchten wird.

ICH bin die SONNE, die erleuchtet, die wärmt und die neu erwärmt, seht her und erinnert euch daran, dass ICH Euer SCHÖPFER, Euer VATER, Euer Alleiniger und Einziger GOTT bin. Weil ICH euch liebe, komme ICH, um MICH von euch lieben zu lassen, damit ihr alle gerettet werdet.

ICH wende MICH an alle Menschen der ganzen Welt und lasse den Aufruf MEINER Väterlichen LIEBE widerhallen; diese Unendliche LIEBE, die ICH euch zu erkennen geben möchte, ist andauernde, bleibende Wirklichkeit.

Liebt, liebt, liebt immer, aber seht auch zu, dass dieser VATER geliebt werde, damit ICH von jetzt an allen den VATER mit der Leidenschaftlichsten LIEBE zu euch offenbaren kann.

Und ihr, MEINE vielgeliebten Kinder, ihr Priester und Ordensleute, ICH betraue euch verbindlich damit, diese Väterliche LIEBE, die ICH für die Menschen und besonders für euch hege, bekannt zu machen. Ihr seid zum Arbeiten angehalten, damit MEIN WILLE SICH in den Menschen und an euch verwirkliche. Nun liegt es in diesem WILLEN, dass ICH erkannt, verehrt und geliebt werde. Lasst MEINE LIEBE nicht lange warten, denn ICH dürste zu arg danach, geliebt zu werden!

Seht! Dies ist das unter allen bevorzugte Jahrhundert! Lasst euch diese Bevorzugung nicht entgehen: seid ehrfürchtig darauf bedacht, dass sie euch nicht wieder entzogen werde! Die Seelen brauchen gewisse Göttliche Berührungen und die Zeit drängt. Fürchtet nichts. ICH bin Euer VATER. ICH werde euch bei euren Bemühungen und eurer Arbeit helfen. ICH gebe euch immer Kraft und ICH lasse euch schon hier auf Erden den Frieden und die Freude der Seele kosten, indem ICH euren Dienst und eure Werke der Hingabe fruchtbar mache: ein unschätzbares Geschenk, denn die Seele, die im Frieden und in der Freude lebt, erfreut sich eines Vorgeschmacks des Himmels, während sie den Ewigen Lohn erwartet.

MEINEN Vikar, den „Pontifex Maximus“, MEINEN Stellvertreter auf Erden, habe ICH ausgestattet mit einem ganz besonderen Interesse am Apostolat der Missionen in den fernen Ländern, und vor allem mit sehr großem Eifer, damit die Verehrung des HEILIGSTEN HERZENS MEINES SOHNES JESUS weltweit werde. Jetzt vertraue ICH IHM das Werk an, das zu vollbringen der Gleiche JESUS auf die Erde gekommen ist: MICH zu verherrlichen, indem ER MICH bekannt macht, wie ICH wirklich bin, wie ICH es nun allen Menschen, MEINEN Geschöpfen und MEINEN Kindern sage.

Wenn die Menschen verstünden, das HERZ JESU mit aIl SEINEN Wünschen und SEINER Herrlichkeit zu durchdringen, sie würden erkennen, dass es SEINE Brennendste SEHNSUCHT ist, den VATER  zu verherrlichen; DEN, DER IHN gesandt hat. Vor allem will ER IHM nicht eine verminderte Verherrlichung überlassen, wie es bis jetzt gehandhabt worden ist, sondern die volle Verherrlichung, die dem Menschen möglich ist und die er MIR schuldet als Seinem VATER und SCHÖPFER, mehr noch: als dem URHEBER seiner Erlösung!

Was ICH von ihm verlange, das kann er MIR auch geben: sein Vertrauen, seine Liebe, seinen Dank. ICH verlange nicht danach, erkannt, verehrt und geliebt zu werden, weil ICH auf MEIN Geschöpf oder seine Anbetung angewiesen wäre; es ist einzig, um es zu retten und um es an MEINER Glorie teilnehmen zu lassen, dass ICH MICH zu ihm herablasse. Auch nehmen MEINE GÜTE und MEINE LIEBE wahr, dass eine große Anzahl der Lebewesen, die ICH aus dem Nichts hervorgebracht und wahrhaft an Kindesstatt angenommen habe, in Gefahr sind, mit den Dämonen in das ewige Unglück zu stürzen, sodass sie das Ziel ihrer Erschaffung verfehlen und für Zeit und Ewigkeit zugrunde gehen!

Wenn ICH MIR etwas wünschte, besonders in dieser gegenwärtigen Zeit, so ist es einfach eine wachsende Glut im Eifer der Gerechten, was eine echte und dauerhafte Bekehrung sehr erleichtern wird, sowie die Umkehr der „verlorenen Söhne“ in das Haus Ihres VATERS, vor allem auch der Juden und all der anderen, die auch MEINE Geschöpfe und MEINE Kinder sind; wie die von der Kirche Getrennten, die vom Glauben Abgefallenen, die Freimaurer, die armen Ungläubigen, die Gotteslästerer und die verschiedenen Sekten und Geheimbünde. Gelegen oder ungelegen, diese ganze Welt soll wissen, dass es einen GOTT und einen SCHÖPFER gibt. Diesen GOTT, DER in zweifacher Weise zu ihrer Unwissenheit sprechen wird, kennen sie nicht; sie wissen nicht, dass ICH Ihr VATER bin.

Glaubt MIR, ihr, die ihr auf MICH hört beim Lesen dieser Worte: wenn alle Menschen, die unserer Katholischen Kirche fern sind, von diesem VATER, DER sie liebt, DER Ihr SCHÖPFER und Ihr GOTT ist, sprechen hörten, von diesem VATER, DEN es danach verlangt, ihnen das Ewige LEBEN zu schenken: ein großer Teil dieser Menschen, selbst der eigenwilligsten, käme zu diesem VATER, von DEM ihr ihnen sprechen würdet.

Wenn ihr nicht unmittelbar zu ihnen gehen könnt,um so mit ihnen zu sprechen, dann sucht nach Mitteln und Wegen: es gibt ihrer Tausende, direkte wie indirekte; setzt sie mit dem Geist der wahren Nachfolge und glühendem Eifer in die Tat um, ICH verspreche euch, dass eure Anstrengungen innert kurzem, durch eine Gnade, von großem Erfolg gekrönt sein werden. Macht euch zu Aposteln MEINER Väterlichen GÜTE, und durch den Eifer, den ICH euch allen geben werde, werdet ihr stark sein und mächtig in der Wirkung auf die Seelen.

ICH werde immer bei euch und in euch sein: wenn zwei von euch miteinander reden, werde ICH unter   euch sein; wenn ihr zahlreicher seid, werde ICH in eurer Mitte sein. So werdet ihr das reden, was ICH euch eingeben werde, und in denen, die euch zuhören, werde ICH die notwendige Bereitschaft wirken. So werden die Menschen durch die Liebe gewonnen und für alle Ewigkeit gerettet werden.

Bezüglich der Mittel zu MEINER Verehrung, wie ICH sie wünsche, verlange ICH von euch nichts anderes als großes Vertrauen. Glaubt nicht, dass ICH von euch strenge Bußübungen und Abtötungen erwarte, sodass ICH beispielsweise wünschte, ihr solltet barfuß gehen, euch mit dem Gesicht zur Erde niederwerfen oder euch mit Asche bestreuen, usw.; nein, nein! ICH wünsche und liebe es, dass ihr im Verhalten zu MIR euren Platz des Kindes einnehmt, in Einfachheit und Vertrauen MIR gegenüber! Euch gegenüber werde ICH Allen alles sein wie der Zartfühlendste und Liebevollste VATER. ICH werde MICH euch allen vertraut machen, indem ICH MICH an alle verschenke und MICH klein mache, damit ihr groß werden könnt für die Ewigkeit.

Der größte Teil der Ungläubigen, der Gottlosen und der verschiedenen Gruppierungen verharrt in seiner Gottlosigkeit und Ungläubigkeit, weil sie glauben, ICH verlangte Unmögliches von ihnen, dass sie sich MEINEN Befehlen unterwerfen müssten, so, wie Sklaven einem erbarmungslosen Meister, der in seiner Macht prunkt und in seinem Hochmut verharrt, unzugänglich seinen Untertanen gegenüber, um sie zu Respekt und Ergebenheit zu zwingen. Nein, nein, MEINE Kinder! ICH weiß MICH tausendmal kleiner zu machen, als ihr es ahnt!

Was ICH jedoch fordere, ist die treue Erfüllung MEINER Gebote, die ICH MEINER Kirche gegeben habe, damit ihr wie vernünftige Geschöpfe seid und euch nicht durch eure Unbeherrschtheit und eure schlechten Neigungen den Tieren angleicht; schließlich, damit ihr diesen Schatz wahren könnt, der eure Seele ist, und die ICH euch in voller Göttlicher Schönheit schenkte, mit welcher ICH sie wieder bekleidet habe!

Dann handelt von nun an – wie ICH es wünsche – nach den Richtlinien, die ICH euch bereits gegeben habe, um MICH durch eine besondere Feier zu ehren. Könntet ihr doch daraus MEINEN WILLEN verstehen dass ICH euch viel schenken und euch weitgehend an MEINER MACHT und GLORIE teilhaben lassen möchte, einzig, um euch glücklich zu machen und euch zu retten, und um euch MEINEN Einzigen Wunsch zu offenbaren: euch zu lieben und in Gegenseitigkeit von euch geliebt zu sein.

Wenn ihr MICH mit kindlicher und vertrauensvoller Liebe liebt, werdet ihr auch MEINER Kirche und MEINEN Stellvertretern liebevolle und ergebene Ehrerbietung entgegenbringen. Nicht einen Respekt wie den, welchen ihr jetzt habt, und der euch von MIR fernhält, weil ICH euch Furcht einflösse; diese falsche Ehrfurcht, die ihr jetzt habt, ist eine Ungerechtigkeit, die ihr der Gerechtigkeit antut, was eine Verletzung der empfindlichsten Stelle MEINES Herzens bedeutet: eine Vergesslichkeit, ja Verachtung MEINER Väterlichen LIEBE zu euch.

Was MICH am meisten bei MEINEM Volk Israel betrübt hat, und was MICH bei der heutigen Menschheit wieder betrübt, das ist diese falsch verstandene Ehrfurcht MIR gegenüber. Der Feind des Menschengeschlechtes hat sich ihrer erfolgreich bedient, um sie in Götzendienst und Spaltung umschlagen zu lassen. Er bedient sich ihrer weiterhin, und er wird sich ihrer immer gegen euch bedienen, um euch von der Wahrheit MEINER Kirche und von MIR zu entfernen. Oh, lasst euch nicht mehr vom Feind verführen; glaubt an die WAHRHEIT, die euch soeben enthüllt wird und schreitet weiter im LICHTE dieser WAHRHEIT!

Ihr MEINE Kinder, die ihr euch außerhalb der Katholischen Kirche befindet, ihr sollt wissen, dass ihr nicht von MEINER Väterlichen LIEBE ausgeschlossen seid. ICH richte einen zärtlichen Anruf an euch, denn ihr seid auch MEINE Kinder! Wenn ihr bis jetzt in den Fallen lebtet, die der Teufel euch gestellt hat, dann erkennt, dass er euch getäuscht hat. Kommt zu MIR, Eurem VATER, und ICH werde euch mit Liebe und Freude empfangen!

Auch ihr, die ihr keine andere Religion kennt als diejenige, in welche ihr hineingeboren seid, und diese Religion ist nicht die wahre, öffnet eure Augen: Hier ist Euer VATER, ER, DER euch erschaffen hat und DER euch retten will. ICH komme zu euch, um euch die WAHRHEIT zu bringen und mit IHR das Heil. ICH weiß, dass ihr MICH nicht kennt und nicht wisst, dass ICH nichts anderes von euch verlange, als dass ihr MICH als VATER und SCHÖPFER und auch als ERLÖSER kennenlernt. Wegen dieser Unwissenheit könnt ihr MICH nicht lieben; lernt daher, dass ICH euch nicht so fern bin, wie ihr glaubt!

Wie könnte ICH euch allein lassen, nachdem ICH euch durch MEINE LIEBE erschaffen und an Kindesstatt angenommen habe! ICH folge euch überall hin, ICH beschütze euch in allem, damit aus allem MEINE große Freigebigkeit zu euch hervorgehe, auch wenn ihr MEINE Unendliche GÜTE vergesst; eine Vergesslichkeit, die euch sagen lässt: „Es ist die Natur, die uns so ausgestattet hat, die uns leben und sterben lässt.“ Jetzt ist die Zeit der Gnade und des Lichtes! Anerkennt daher dass ICH der EINZIGE WAHRE GOTT bin!

Um euch in diesem und im anderen Leben das wahre Glück zu schenken, wünsche ICH, dass ihr das tut, was ICH euch in diesem Licht antrage. Jetzt ist die rechte Zeit – der Augenblick ist günstig, lasst euch die LIEBE nicht entgehen, DIE SICH eurem Herzen in derart spürbarer Weise anbietet. Als Mittel wünsche ICH von euch allen die Mitfeier der Heiligen Messe gemäß der Liturgie; das ist MIR sehr lieb! Weiter werde ICH euch mit der Zeit andere kleine Gebete angeben, aber ICH möchte euch nicht überfordern! Das Wesentliche wird sein, MICH zu ehren wie ICH es euch gesagt habe, indem ihr ein Fest zu MEINER Verherrlichung einsetzt, und indem ihr MIR dient in der Einfachheit der wahren Kinder GOTTES Eures VATERS, des SCHÖPFERS und ERLÖSERS des ganzen Menschengeschlechtes.

Seht dies als weiteres Zeugnis MEINER Väterlichen LIEBE zu den Menschen; MEINE Kinder, ICH werde nicht die ganze Größe MEINER Unendlichen LIEBE aussprechen, denn es genügt euch, die Heilige Schrift zu öffnen sowie das Kruzifix, den Tabernakel und das ALLERHEILIGSTE  ALTARSAKRAMENT zu betrachten, damit ihr verstehen könnt, bis zu welchem Punkt ICH euch geliebt habe!

Um euch indessen die Notwendigkeit aufzuzeigen, in der ihr seid, MEINEN WILLEN für euch zufrieden zu stellen, und damit ICH von nun an mehr erkannt und besser geliebt werde, will ICH euch aufmerksam machen auf einige der zahllosen Bezeugungen MEINER Liebe zu euch; das will ICH, bevor ICH diese paar Worte abschließe, welche erst das Fundament MEINES Werkes der Liebe unter den Menschen sind.

Solange der Mensch nicht in der Wahrheit lebt, verkostet er in Wirklichkeit nicht die wahre Freiheit: Ihr meint, in der Freude und im Frieden zu sein, ihr MEINE Kinder, die ihr außerhalb des wahren Gesetzes lebt, für dessen Erfüllung ICH euch erschaffen habe; aber im  eures Herzens spürt ihr, dass da weder wahrer Friede noch wahre Freude in euch ist, und dass ihr nicht in der wahren Freiheit DESSEN seid, DER euch erschaffen hat und DER Euer GOTT, Euer VATER ist.

Ihr aber, die ihr im wahren Gesetz lebt, oder vielmehr, die ihr versprochen habt, diesem Gesetz zu folgen, das ICH euch zur Festigung eures Heiles gegeben habe, seht, wie eure Unvollkommenheit euch zum Bösen geführt hat! Ihr habt euch durch euer schlechtes Verhalten vom Gesetz entfernt. Glaubt ihr etwa, glücklich zu sein? Nein. Ihr spürt, dass euer Herz nicht im Frieden ist. Meint ihr, wenn ihr euer Vergnügen und rein menschliche Freuden sucht, würde euer Herz volle Erfüllung finden? Nein! Lasst MICH euch sagen, dass ihr nie in der wahren Freiheit noch im wahren Glück leben werdet, solange ihr MICH nicht als VATER anerkennt und euch nicht MEINEM süßen Joch unterwerft, um wahre Kinder GOTTES, Eures VATERS zu sein! Warum? Weil ICH euch nur auf das eine Ziel hin erschaffen habe, nämlich: MICH zu kennen, MICH zu lieben und MIR zu dienen, wie das einfache und vertrauensvolle Kind seinem Vater hilft!

Einst, im Alten Testament, verhielten sich die Menschen wie Tiere; sie hatten sich kein Merkmal bewahrt, das ihre Würde als Kinder GOTTES, ihres VATERS anzeigte. Daher musste ICH MICH in einer manchmal erschreckenden Strenge zeigen, um sie erkennen zu lassen, dass ICH sie zu der großen Würde der Kinder GOTTES erheben wollte. Später, als ICH sah, dass einige von ihnen vernünftig genug waren, endlich zu erkennen, dass es notwendig war, einige Unterschiede zwischen ihnen und den Tieren festzulegen, da begann ICH, sie mit Wohltaten zu überschütten, um ihnen den Sieg über jene zu erlauben, die immer noch nicht ihre eigene Würde erkennen und bewahren konnten. Und als ihre Zahl anstieg, sandte ICH ihnen MEINEN SOHN, geschmückt mit aller Göttlichen VOLLKOMMENHEIT, denn ER war der SOHN eines Vollkommenen GOTTES. ER kam, um ihnen die Pfade der Vollkommenheit zu bahnen. Durch IHN habe ICH sie in MEINE Unendliche LIEBE hinein genommen als wahre Söhne und Töchter, und seither habe ICH euch nicht mehr nur „Geschöpfe“ genannt, sondern „Söhne“ und „Töchter“.

Ich habe euch mit dem wahren Geist des Neuen Gesetzes ausgestattet, der euch nicht nur von den Tieren unterscheidet, wie die Menschen des Alten Gesetzes, sondern euch über diese Menschen des Alten Bundes erhebt. Ich habe euch alle zur Würde der Kinder GOTTES erhöht; ja, ihr seid Meine Söhne und Töchter, und ihr dürft MIR sagen, dass ICH euer VATER bin. Aber unterlasst es nicht, MIR auch dem entsprechend zu vertrauen, denn ohne dieses Vertrauen werdet ihr nie wahrhaft frei sein.

Alles in allem geht es MIR darum, euch begreifen zu lassen, dass ICH durch dieses Werk der Liebe komme, um euch machtvoll zu helfen, die tyrannische Versklavung abzuwerfen, die eure Seelen gefangenhält, und um euch die wahre Freiheit verkosten zu lassen; daraus entspringt die wahre Glückseligkeit, verglichen mit der alle Freuden der Welt nichts sind. Erhebt euch alle zu dieser Würde der Kinder GOTTES und wisst eure Größe zu schätzen, und ICH werde mehr denn je euer Liebevollster und Barmherzigster VATER sein.

ICH bin gekommen euch mit diesem Werk der Liebe den Frieden zu bringen. Wenn jemand MICH ehrt und sich MIR anvertraut, werde ICH einen Strahl des Friedens auf ihn fal!en lassen in allen seinen Widerwärtigkeiten, seinen Schwierigkeiten, seinen Leiden und seinen Kümmernissen allerart, vor allem, wenn er MICH anruft und MICH liebt als Seinen VATER.

Wenn die Familien MICH ehren und MICH lieben als ihren VATER, werde ICH ihnen MEINEN Frieden senden und mit ihm MEINE Vorsehung.

Wenn die Arbeiter, alle Gewerbetreibenden und anderswie Schaffenden MICH anrufen und MICH ehren, werde ICH ihnen MEINEN Frieden, MEINE Kraft geben und MICH ihnen als Guter und Barmherziger Vater erweisen.

Wenn man MICH in der ganzen christlichen Gesellschaft anruft und ehrt, werde ICH MEINEN Frieden schenken. ICH werde MICH als Liebevollster VATER erzeigen, und durch MEINE Macht werde ICH den Seelen das ewige Heil sichern.

Wenn die ganze Menschheit MICH anruft und MICH ehrt, werde ICH MEINEN Geist des Friedens wie erquickenden Tau auf die ganze Menschheit herab kommen lassen.

Wenn alle Nationen als solche Mich anrufen und MICH ehren, wird es keine Zwietracht und keine Kriege mehr geben, denn ICH bin der GOTT des Friedens, und wo ICH bin, gibt es keinen Krieg.

Wollt ihr über euren Feind siegen? Ruft MICH an, so werdet ihr siegreich über ihn triumphieren.

Zum Abschluss: ihr wisst, dass ICH alles vermag durch MEINE ALLMACHT. Wohl denn! Diese ALLMACHT biete ICH euch allen an, damit ihr euch ihrer bedient für Zeit und Ewigkeit, ICH werde MICH immer als euer VATER erzeigen, vorausgesetzt, dass ihr euch als MEINE Kinder erweist.

Was wünsche ICH MIR anderes durch dieses Werk der Liebe, als dass ICH Herzen finde, die MICH verstehen können?

ICH bin die HEILIGKEIT, wovon ICH die VOLLKOMMENHEIT und die FÜLLE besitze; und diese HEILIGKEIT, deren URHEBER ICH bin, gebe ICH  euch durch MEINEN HEILIGEN GEIST und durch die Verdienste MEINES SOHNES. ICH stelle sie in euren Seelen wieder her.

Durch MEINEN SOHN und den HEILIGEN GEIST komme ICH zu euch, in euch, und in euch suche ICH MEINE Ruhe.

Für eininige Seelen bedeuten diese Worte: „ICH komme in euch“, ein Geheimnis, aber sie sind kein Geheimnis. Denn nachdem ICH MEINEM SOHN die Einsetzung der HEILIGSTEN EUCHARISTIE aufgetragen hatte, habe ICH MIR vorgenommen, jedes Mal zu euch zu kommen, wenn ihr die HEILIGE HOSTIE empfangt!

Nichts hinderte MICH jedoch daran, selbst vor der Einsetzung der HEILIGEN EUCHARISTIE in euch zu kommen, denn nichts ist MIR unmöglich! Aber der Empfang dieses Sakramentes ist leicht zu verstehen und erklärt euch, wie ICH in euch hinein komme!

Wenn ICH in euch bin, gebe ICH euch auf viel unmittelbarerer Weise das, was ICH besitze, vorausgesetzt, dass ihr MICH darum bittet. Durch dieses Sakrament vereinigt ihr euch mit MIR aufs Innigste, und innerhalb dieser Vertrautheit verströmt das Überfließen MEINER LIEBE in eurer Seele die HEILIGKEIT, die ICH besitze. ICH durchflute euch mit MEINER LIEBE; so braucht ihr MICH nur um die Tugend und die Vervollkommnungen zu bitten, derer ihr bedürft und seid sicher, dass jeweils dann, wenn GOTT im Herzen SEINES Geschöpfes ruht, euch nichts verweigert wird.

Nun, da ihr den Ort MEINER Ruhe begreift, möchtet ihr MIR diese nicht gewähren? ICH bin Euer VATER und Euer GOTT; werdet ihr es wagen, MIR dies zu verweigern? Oh, lasst MICH nicht durch eure Grausamkeit einem VATER gegenüber leiden, DER euch um dieses einzige Geschenk für SICH bittet, um euch durch dieselbe Gnade mit allen Wohltaten zu überschütten. Sucht Seelen, die sich selbstlos zu MEINER Ehre und Verherrlichung hingeben und MIR dieses Ruhen gewähren können.

ICH bin die Wahre QUELLE des Gesetzes, und ihr müsstet das Abbild davon sein. Und da ICH euch soeben darin bekräftigt habe, dass dies ein Gesetz der LIEBE ist, sollt ihr Apostel voller Liebe sein, um liebesfähige und zartfühlende Seelen zu suchen für MEIN REICH der LIEBE unter allen Menschen.

Meine Kinder, ICH bin der URQUELL aller Gnaden und aller Wohltaten; darüber hinaus bin ICH Abgrundtiefe LIEBE. Habt ihr den Unendlichen Ozean MEINER  BARMHERZIGKEIT in Betracht gezogen? Kommt jetzt, schaut, erwägt diese Unergründliche Tiefe MEINER LIEBE!

Kurzum: ICH will euch jetzt nichts weiter davon sagen, denn nicht jetzt in diesen Seiten werde ICH das Tiefste MEINES HERZENS ausgießen.

Mit der Zeit werden die Menschen, MEINE Kinder, das finden, was ICH, Ihr VATER, ihnen sagen will; dann nämlich, wenn die Mitteilung dieser Seiten von ihnen angenommen sein wird, indem sie diese Botschaft mit Aufmerksamkeit und Liebe lesen:

sodann werde ICH ihnen MICH SELBST mitteilen; sie werden MEINE Göttliche und Wirkliche GEGENWART wahrnehmen, DIE sie glücklich und Ihres VATERS sicher machen wird.

Und dies wird sich zunehmend verwirklichen, wann der Stellvertreter MEINES SOHNES auf Erden MEINEM WUNSCH entsprochen haben wird.

Wenn ICH ein Sein aus dem Nichts ziehe, das ICH aus dem Staub, dem Element der Erde nehme, um daraus einen Menschen zu erschaffen, dann gebe ICH ihm etwas sehr Großes, etwas, das von MIR kommt: das ist die Seele, der Geist. Auch wenn der Mensch zur Welt kommt, ist er schon so groß, denn er trägt in sich diesen Schatz der Schönheit, der von GOTT kommt und diese Seele Göttlich macht. Da der Mensch durch MICH erschaffen ist, muss er auch aus MIR leben. Ohne MICH könnte er nicht leben, er wäre wie der Fisch ohne Wasser; MEINE LIEBE in ihm ist es, die ihm in jedem Augenblick das Leben schenkt. Um ihn zu erhalten, gebe ICH ihm die Luft, den Regen, die Sonne, die Wärme, die Kälte; ICH ernähre ihn, ICH bekleide ihn, und vieles mehr. Auf der geistlichen Ebene tue ICH das Gleiche für ihn: ICH gebe ihm alle Sakramente, die Gebote, die Gebete, das HEILIGE OPFER, ebenso gut wie Hilfen in Fülle, zu denen MICH MEINE LIEBE angeregt hat.

Erkennt doch daraus, oh Menschen, dass Alles, wirklich Alles, euch von MIR zukommt.

Was hätte MICH dazu bewegen können, dies alles zu tun, wenn nicht MEINE LIEBE, MEINE Unendliche LIEBE zu euch?!

Seht jetzt, ICH verlasse MEINE GLORIE, ICH komme und ICH mache MICH klein, um mit euch, MEINEN Kindern, vertrauteren Umgang zu haben, denn MICH dürstet nach Liebe. ICH sehne MICH danach, euch immer mehr zu bereichern, ICH biete euch neue Gnaden an und ICH zeige euch jene auf, die ihr euch entgehen lasst ohne irgendeinen Gewinn für eure Seelen, weil ihr MEINE GÜTE und MEINE LIEBE viel zu gering einschätzt.

Alles, was lCH tue, MEINE Kinder, tue ICH es nicht, weil ICH euch leidenschaftlich liebe?

Wisset, dass ihr alles braucht, und dies alles kommt euch einzig von MIR her zu.

ICH möchte in das Geheimste dieser Tiefe nicht weiter vordringen, denn wenn ICH euch die Fülle MEINER LIEBE zu euch offenbarte, würdet ihr euch vor dem größten Mysterium unter allen Mysterien befinden.

Folgert schließlich aus all dem, dass ihr mehr in MEINE LIEBE hinein getaucht seid als der Fisch ins Wasser und wisst eure Abhängigkeit von MIR zu erkennen, indem ihr sagt: „Ich komme von GOTT, MEINEM VATER, und ich kehre wieder zu IHM zurück, denn ich gehöre einzig IHM allein.“

Bevor ICH diese Botschaft beende, will ICH einen Wunsch an eine gewisse Anzahl geweihter Seelen in MEINEM Dienst richten. Diese Seelen, das seid ihr, Priester und Ordensleute. Ihr seid MEINEM Dienst geweiht, sei es in der Kontemplation, sei es in den Werken der Nächstenliebe und des Apostolates. Meinerseits bedeutet dies eine Bevorzugung MEINER GÜTE; eurerseits heißt dies Treue zu eurer Berufung durch euren Guten Willen.

Dies ist MEIN Wunsch: Ihr, die ihr leichter versteht, wozu ICH die Menschheit auffordere, bittet MICH, bis dass ICH das Werk MEINER LIEBE in allen Seelen vollbringen kann. Ihr kennt alle Schwierigkeiten, die es zu besiegen gilt, um nur eine Seele zu gewinnen! Nun gut, ICH zeige euch das Wirkmittel, das es euch erleichtern wird, MIR ihrer sehr viele zu gewinnen: dieses Mittel besteht genau darin, dafür zu sorgen, dass ICH von den Menschen erkannt, geliebt und verehrt werde.

Vor allem wünsche ICH, dass ihr als erste damit beginnt. Welche Freude für MICH, in erster Linie einzuziehen in die Häuser der Priester und Ordensleute!

Welche Freude, MICH als VATER mitten unter den Kindern MEINER LIEBE zu finden! Mit euch, Meinen Vertrauten, werde ICH MICH unterhalten wie mit Freunden. ICH werde für euch der Verschwiegenste Vertraute sein! ICH werde euer Alles sein, der euch für alles genügt! ICH werde vor allem der VATER sein, DER eure Wünsche entgegennimmt, DER euch mit SEINER LIEBE, SEINEN WOHLTATEN, SEINER alles Umfangenden Zärtlichkeit zum Überströmen erfüllt!

Verweigert MIR diese FREUDE nicht, DIE ICH mitten unter euch zu verkosten wünsche! Ich werde sie euch hundertfach zurück schenken; und da ihr MICH ehrt, werde auch ICH euch ehren, indem ICH euch eine große Glorie in MEINEM Königreich bereite!

ICH bin die QUELLE allen LICHTES; wo dieses LICHT eindringt, wird das Leben, das Brot und die Seligkeit sein. Dieses LICHT erleuchtet den Pilger, den Zweifelnden, den Unwissenden; es wird euch alle erleuchten, oh ihr Menschen, die ihr in dieser Welt voller Finsternis und Laster lebt. Hättet ihr MEIN Licht nicht, würdet ihr in den Abgrund des ewigen Todes fallen!

Schließlich wird dies Licht die Wege zur Wahren, Katholischen Kirche erhellen für ihre armen Kinder, die noch Opfer des Aberglaubens sind.

Ich werde Mich als VATER jener erweisen, die am meisten auf Erden leiden, der armen Aussätzigen und ihresgleichen!

ICH werde MICH als VATER all jener Menschen erweisen, die verwahrlost und von der ganzen menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen sind.

ICH werde MICH als VATER der Heimgesuchten, der Kranken, vor allem jener in Todesnot erweisen.

ICH werde MICH als VATER aller FamiIien, der Waisen, der Witwen, der Gefangenen, der Arbeiter und der Jugend erweisen.

ICH erweise MICH als VATER in all euren Bedürfnissen.

Schließlich werde ICH MICH als VATER der Staatsoberhäupter, als VATER ihrer Nation erweisen!

Und alle werdet ihre MEINE GÜTE spüren, alle werdet ihr MEINEN SCHUTZ erfahren, alle werdet ihr MEINE ALLMACHT sehen!

Empfangt MEINEN Väterlichen und Göttlichen SEGEN, ihr AlIe. Amen!
Im besonderen MEIN Sohn und Stellvertreter. Amen!
Im besonderen MEIN Sohn, der Bischof. Amen!
Im besonderen MEIN Sohn, dein Pater Spiritual.  Amen!
Im besonderen MEINE Töchter, deine Schwestern. Amen!
Und die ganze Kongregation MEINER LIEBE. Amen!
Und die ganze Kirche und der ganze Klerus. Amen!
Einen ganz namentlichen Segen an die Kirche am Reinigungsort. Amen! Amen!“

12. August 1932 – 2. Teil der BOTSCHAFT DES VATERS

Endlich ist der Tag gekommen, den der Himmlischen VATER für immer durch SEIN Versprechen gesegnet hat!

Heute gehen die langen Tage der Vorbereitung zu Ende, und ich fühle mich nahe, ganz nahe der Ankunft meines VATERS und des Vaters aller Menschen*.

Einige Minuten des Gebetes und dann lauter geistliche Freuden! Ein Durst, IHN zu sehen und zu hören. hat mich befallen!

Ganz glühend  vor Liebe öffnete sich mein Herz mit einem derart großen Vertrauen, dass ich feststellte, dass ich bisher noch mit niemanden so vertrauensselig gewesen war.

Das Vorhaben meines VATERS schleuderte mich gleichsam in einen Zustand überschäumenden Jubels.

Endlich fangen Gesänge an, sich vernehmlich zu machen!

Engel kommen und künden mir diese beseligende  Ankunft! Ihre Gesänge waren so schön, dass ich mir vorgenommen habe, sie dann nach Möglichkeit aufzuschreiben.

Dieser Wohlklang hielt einen Augenblick inne, und siehe: da ist das Gefolge der Erwählten, der Cherubim wie der Seraphim, mit GOTT, Unserem SCHÖPFER und VATER.

Ausgestreckt, mit dem Gesicht zur Erde, versenkt in mein Nichts, sprach ich das Magnifikat.

Gleich darauf forderte mich der VATER auf, mit IHM Platz zu nehmen und aufzuschreiben, was ER beschlossen hat, den Menschen zu sagen.

Sein ganzer Hof, der IHN begleitet hatte, war verschwunden.

Der VATER allein bleibt bei mir, und bevor ER sich setzt, sagte ER zu mir.

GOTT VATER spricht:

,,ICH habe es dir zuvor schon gesagt und ICH sage es wieder: ICH kann den Menschen nicht noch einmal MEINEN  Vielgeliebten Sohn schenken, um ihnen MEINE Liebe zu beweisen! Nun, um sie zu lieben, und um sie diese Liebe erkennen zu lassen, komme ICH zu ihnen, indem ICH ihre Gestalt, ihre Armut annehme.

Siehe, ICH lege MEINE Krone  und  MEINE ganze Herrlichkeit ab, um das Aussehen eines gewöhnlichen Menschen anzunehmen!“

Nachdem er das Aussehen eines gewöhnlichen Menschen angenommen und SEINE Krone und SEINE Herrlichkeit zu  SEINEN Füßen gelegt hatte, nahm ER die Weltkugel an SEIN Herz und hielt sie dort mit SEINER Linken, dann setzte ER sich neben mich.

Ich vermag kaum, SEINE Ankunft, SEINE Haltung, die ER einzunehmen geruhte, noch SEINE Liebe mit Worten zu beschreiben! in meiner Unwissenheit finde ich keine Worte, um auszudrücken, was ER mir zu verstehen gab. ER sagt:

,,Friede und Heil sei diesem Haus und der ganzen Welt. Auf dass MEINE Macht, MEINE Liebe und MEIN HEILIGER GEIST die Herzen der Menschen berühren und ergreifen mögen, damit wirklich  die ganze Menschheit sich dem Heil zuwende, und damit alle zum VATER kommen, DER sie sucht, um sie zu lieben und zu retten.

Mein Stellvertreter, Pius XI möge erkennen, dass dies Tage des Heiles und des Segens sind. Möge er nicht die Gelegenheit versäumen, die Aufmerksamkeit der Kinder auf ihren VATER zu lenken, DER in ihre Mitte kommt, um ihnen  in diesem Leben Gutes zu tun und ihr ewiges Glück vorzubereiten.

Ich habe diesen Tag erwählt, um MEIN Werk unter den Menschen zu beginnen, denn dies ist das Fest des Kostbaren Blutes MEINES SOHNES JESUS. In dieses Blut möchte ICH das Werk, das zu beginnen ICH gekommen bin, damit es in der ganzen Menschheit viel Frucht bringe.

Der wahre Grund  MEINES  Kommens:

1) ICH  komme, um die maßlose Angst, die MEINE Geschöpfe vor MIR haben, endgültig zu vertreiben und ihnen zu verstehen zu geben, dass es meine Freude ist, von meinen Söhnen und Töchtern erkannt und geliebt zu werden, das heißt, von der ganzen gegenwärtigen und zukünftigen Menschheit.

2) ICH   komme, um den Menschen und den Nationen Hoffnung zu bringen. Wie viele haben die Hoffnung schon vor langer Zeit verloren! Diese Hoffnung lässt sie in Frieden und Sicherheit leben und auf ihr Heil hin wirken.

3) ICH   komme, damit man MICH kennenlernen kann, wie ICH wirklich bin. Darum möge  das Vertrauen der Menschen gleichzeitig mit ihrer Liebe zu MIR, Ihren VATER, wachsen, da ICH nur eine Sorge habe: über allen Menschen zu wachen, und sie als MEINE Kinder zu liehen.

Ein Maler hat die größte Freude an der  Betrachtung eines Bildes, das er selbst gemalt hat; so ist es auch mit MIR, ICH finde daran Wohlgefallen, ICH setze MEINE  Freude darein, mitten unter die Menschen zu kommen, dem Meisterwerk MEINER Schöpfung!

Die Zeit drängt. ICH wünschte, der Mensch würde eiligst erfahren, dass ICH ihn liebe, und dass ICH MEIN größtes Glück empfinde, mit ihm zu sein und mit ihm zu sprechen  wie ein Vater mit seinen Kindern.

Ich bin der EWIGE, und als der Mensch noch nicht existierte, hatte ICH beschlossen, MEINE Allmacht zu gebrauchen, um Lebewesen nach MEINEM Bild zu schaffen. Doch zuvor mußte die materielle Schöpfung entstehen, damit jene ihren Lebensunterhalt finden konnten; daraus ergab sich die Erschaffung der Welt! ICH füllte sie mit allem, was ICH wusste,  es sollte für die Menschen da sein: die Luft, die Sonne, den  Regen und die vielen anderen Dinge, die ICH für ihr Leben nötig wusste. 

Zuletzt wurde der Mensch erschaffen! ICH hatte Gefallen an MEINEM Werk. –  Der Mensch fällt in Sünde, aber gerade da sollte sich MEINE Unendliche Güte offenbaren.

Um unter den Menschen zu leben, die ICH erschaffen hatte, erwählte ICH im Alten Testament die Propheten, denen ICH MEINE Wünsche, MEINE Leiden und MEINE Freuden eröffnete, damit jene sie allen mitteilten.

Je mehr das Böse zunahm, desto mehr drängte MICH MEINE  Güte, MICH den gerechten Seelen zu offenbaren, damit sie MEINE Weisungen an jene weitergaben, welche die Unordnung verursachten. Auch musste ICH mitunter Strenge anwenden, um sie zurück zu gewinnen, nicht um sie zu strafen – das hätte nur Schlechtes bewirkt – vielmehr, um sie vom Laster abzubringen und zu Ihrem VATER und Ihrem SCHÖPFER zu führen, DEN sie in ihrer Undankbarkeit vergessen und verkannt hatten. Später überwältigte das Böse so sehr das Herz der Menschen, dass ICH gezwungen war, Unheil auf die Erde zu schicken, damit der Mensch durch das Leiden, die Zerstörung seiner Güter oder sogar den Verlust seines Lebens geläutert würde: so kamen die Sintflut, die Zerstörung von Sodom und Gomorra, die Kriege des Menschen gegen den Menschen und anderes mehr.

Immer wollte ICH in dieser Welt mitten unter den Menschen wohnen. Auch während der Sintflut war ICH neben Noach, dem einzigen Gerechten der damaligen Zeit. Ebenso in den anderen Notzeiten; ICH fand immer einen Gerechten, bei dem ICH wohnen konnte, und durch ihn weilte ICH mitten unter den Menschen jener Zeit, und so ist es immer gewesen.

Oftmals wurde die Welt durch MEINE Unendliche Güte gegenüber der Menschheit von ihrer Verderbtheit gereinigt. So fuhr ICH fort, Seelen zu erwählen, an denen ICH MEIN Wohlgefallen hatte, um durch sie an MEINEN Geschöpfen, den Menschen, Freude finden zu können.

ICH hatte der Welt den MESSIAS versprochen. Was habe ICH nicht alles getan, um SEIN Kommen vorzubereiten, indem ICH MICH  in den Gestalten offenbarte, die schon Tausende von Jahren vor SEINER ANKUNFT auf IHN hinwiesen!

Dieser MESSIAS, WER ist ER denn? Woher kommt ER? Was tut ER auf der Erde?  In wessen Auftrag kommt ER?

Der   MESSIAS   ist   GOTT.

  • Wer ist GOTT?
  • GOTT ist der VATER, der SOHN und der HEILIGE GEIST.
  • Woher kommt ER, vielmehr: Wer hat IHN beauftragt, zu den Menschen zu kommen? Das habe ICH getan, SEIN VATER, GOTT.
  • Wen vergegenwärtigt ER auf Erden? SEINEN VATER, GOTT.
  • Was tut ER auf Erden? ER will, dass der VATER, GOTT, erkannt und geliebt werde.

Hat ER nicht gesagt:

,,Wusstet ihr nicht, dass ICH in dem sein muss, was MEINEM VATER gehört?“   (Lukas Kapitel 2, Vers 49)

,,Es geht MIR nicht um MEINEN Willen, sondern um den Willen DESSEN, DER MICH gesandt hat.“  (Johannes Kapitel 5, Vers 30)

,,Dann wird euch der VATER alles geben, um was ihr IHN in MEINEM Namen bittet.“   (Johannes Kapitel 15, Vers 16)

,,So sollt ihr beten: VATER Unser im Himmel…“, (Matthäus Kapitel 6, Vers 9)

Und da ER gekommen ist, um den VATER zu verherrlichen und IHN bei den Menschen bekannt zu machen, sagt ER:

,,Wer MICH gesehen hat, hat den VATER gesehen“  (Johannes Kapitel 14, Vers 9)

,,ICH bin im VATER und der VATER ist in MIR“   (Johannes Kapitel 14, Vers 10)

,,Niemand kommt zum VATER außer durch MICH“  (Johannes Kapitel 14, Vers 6)

,,Wer den SOHN ehrt, ehrt auch den VATER“  …  (Johannes Kapitel 5, Vers 23)

,,Wer auch  immer mit MIR ist, ist mit  MEINEM VATER…“  (Johannes Kapitel 5, Vers 23)  ….  etc.,  etc.

Seid überzeugt, ihr Menschen, dass ich von aller Ewigkeit an nur einen Wunsch habe: Mich bei den Menschen bekannt zu machen und von ihnen geliebt zu werden; ich wünsche mir, immerfort bei ihnen zu sein.

Wollt ihr einen glaubwürdigen Beweis dieses Wunsches, den ich gerade eben ausgedrückt habe?

Warum habe ich Moses befohlen, das Tabernakel und die Bundeslade zu bauen, wenn ich nicht den brennenden Wunsch gehabt hätte, zu meinen Geschöpfen, den Menschen zu kommen und als Vater, Bruder und vertrauter Freund bei ihnen zu leben? Dessen ungeachtet vergaßen sie mich und machten sich schuldig, indem sie mich unzählige Male beleidigten. Und damit sie sich trotz allem an Gott, ihren Vater und dessen einzigen Wunsch, sie zu retten, erinnern, gab ich Moses meine Gebote, denn, indem sie gehalten waren, sie zu befolgen, konnten sie sich an den unendlich guten Vater erinnern, der nur auf ihr gegenwärtiges und zukünftiges Heil bedacht war.

Dies alles geriet wieder in Vergessenheit, und die Menschen versanken in Irrtümer und Furcht, weil sie es für zu mühsam hielten, die Gebote so zu befolgen, wie ich sie Moses übergeben hatte. Sie machten sich andere Gesetze, die ihren Lastern mehr entsprachen und die sie deshalb leichter befolgen konnten. In ihrer übertriebenen Furcht, die sie vor mir hatten, vergaßen sie mich mit der Zeit immer mehr und überhäuften mich mit Beschimpfungen.

Und doch war meine Liebe zu diesen Menschen, die Liebe zu meinen Kindern, keineswegs erloschen. Als ich festgestellt hatte, daß weder die Patriarchen, noch die Propheten im Stande gewesen waren, mich bei den Menschen bekanntzumachen und es ihnen nicht gelungen war, die Menschen dazu zu bringen, mich zu lieben, beschloß ich, selbst zu kommen.

Doch wie sollte ich es machen, wie sollte ich mich unter die Menschen begeben?
Es gab keine andere Möglichkeit, als selbst zu gehen, in der zweiten Gestalt meiner Göttlichkeit.

Werden mich die Menschen erkennen? Werden Sie auf mich hören?

Für mich gibt es nichts Verborgenes in der Zukunft; diese beiden Fragen beantwortete ich mir selbst:

Sie werden meine Anwesenheit nicht zur Kenntnis nehmen, auch wenn sie in meiner Nähe sind. In meinem Sohn werden sie mich mißhandeln, trotz all dem, was ich Ihnen Gutes tue. In meinem Sohn werden sie mich verleugnen, mich kreuzigen, um mich sterben zu sehen.

Werde ich deshalb aufgeben? Nein, meine Liebe zu meinen Kindern, den Menschen, ist zu groß.

Ich gab nicht auf: Ihr müßt anerkennen, daß ich euch, man könnte sagen, mehr liebte als meinen geliebten Sohn und, um es noch besser zu sagen, mehr als mich selbst.

Das, was ich euch sage, ist so wahr, daß ich gezögert hätte, eines meiner Geschöpfe zu opfern, wenn dies ausgereicht hätte, die Sünden der andern Menschen durch ein, meinem Sohn ähnliches Leben und einen ähnlichen Tod zu sühnen.
Warum? Weil ich meine Liebe verraten hätte, wenn ich ein anderes Geschöpf, das ich liebe, leiden ließe, anstatt selbst zu leiden in meinem Sohn. Niemals hätte ich meine Kinder leiden lassen wollen.

Dies war also eine kurze Schilderung meiner Liebe bis zu meiner Ankunft unter den Menschen durch meinen Sohn.

Die meisten Menschen kennen all diese Ereignisse, doch sie verkennen das Wesentliche: Die Liebe ist es, die zu all dem führte.

Ja, es ist die Liebe, und ich möchte, daß ihr das bemerkt. Jetzt ist diese Liebe vergessen. Ich möchte sie euch in Erinnerung rufen, damit ihr lernt, mich als das, was ich bin, zu erkennen. Ihr sollt euch nicht wie Sklaven vor dem Vater fürchten, der euch bis zum Letzten liebt.

Seht, in diesem Geschehen sind wir erst am ersten Tag des ersten Jahrhunderts angelangt, und ich möchte euch bis in unsere Tage weiterführen: zum 20. Jahrhundert.

Oh, wie wurde meine Vaterliebe von den Menschen vergessen! Und doch liebe ich euch mit so großer Zärtlichkeit! Was tat ich nicht alles in meinem Sohn, das heißt in der Gestalt meines zum Menschen gewordenen Sohnes. Die Göttlichkeit wurde im Menschsein verhüllt; sie wurde klein, arm, gedemütigt. Mit meinem Sohn Jesus führte ich ein Leben des Opfers und der Arbeit. Ich empfing seine Gebete, damit der Mensch einen vorgezeichneten Weg finden konnte, der ihn in Gerechtigkeit wandeln ließ mit dem Ziel, sicher bei mir anzukommen.

Sicher, ich kann die Schwäche meiner Kinder verstehen. Deshalb bat ich meinen Sohn, ihnen Mittel zu schenken, durch welche sie sich nach ihren Sündenfällen wieder erheben können. Diese Mittel werden ihnen helfen, sich von ihrer Sünde zu reinigen, so daß sie wieder Kinder meiner Liebe werden. Diese Mittel sind hauptsächlich die sieben Sakramente, und ein sehr bedeutendes wichtiges Mittel ist vor allem das Kreuz, denn es wird euch trotz eurer Sündenfälle retten, es ist das Blut meines Sohnes, das sich jeden Augenblick über euch ergießt, vorausgesetzt, ihr nehmt es an, und zwar sowohl durch das Sakrament der Buße als auch durch das Heilige Opfer der Messe.

Meine lieben Kinder, schon seit zwanzig Jahrhunderten überhäufe ich euch mit diesen guten Dingen und mit besonderen Gnaden, und das Ergebnis ist sehr dürftig!

Wieviele meiner Geschöpfe, die durch meinen Sohn zu Kindern meiner Liebe wurden, stürzten sich sehr schnell wieder in den ewigen Abgrund. In Wahrheit hatten sie meine unendliche Güte nicht erkannt, und ich liebe euch doch so sehr!

Doch ihr, die ihr wißt, daß ich selbst gekommen bin, um mit euch zu sprechen und euch meine Liebe zu zeigen, habt Erbarmen mit euch selbst und stürzt wenigsten ihr euch nicht in den Abgrund. Ich bin euer Vater.

Ist es denn möglich, daß ihr, nachdem ihr mich euren Vater genannt und mir eure Liebe gezeigt habt, glaubt, ich hätte ein so hartes und gefühlloses Herz, daß ich euch untergehen lassen würde? Nein, das dürft ihr nicht glauben! Ich bin der Beste aller Väter! Ich kenne die Schwäche meiner Geschöpfe! Kommt, kommt mit Vertrauen und Liebe zu mir, und, wenn ihr Reue zeigt, werde ich euch verzeihen. Auch wenn eure Sünden noch so widerwärtig sind, wenn sie grau sind wie der Schlamm, werden euer Vertrauen und eure Liebe sie mich vergessen lassen und ihr werdet nicht gerichtet werden! Ich bin gerecht, das ist wahr, doch die Liebe verzeiht alles.

Hört, meine Kinder, ich möchte euch durch einen Vergleich zeigen, dass ihr meiner Liebe sicher sein könnt. Eure Sünden sind für mich wie Eisen, eure Taten aus Liebe wie Gold. Selbst wenn ihr mir tausend Kilo Eisen aushändigen würdet, wäre dies für mich weniger, als wenn ihr mir zehn Kilo Gold schenken würdet. Das bedeutet, daß mit ein wenig Liebe unendlich große Freveltaten aufgehoben werden.

Dies ist nur ein kleiner Aspekt meiner Urteilskraft gegenüber meinen Kindern, den Menschen, und zwar gegenüber allen Menschen, ohne Ausnahme. Ihr braucht nur zu mir zu kommen. Ich bin euch so nahe! Ihr braucht mich also nur zu lieben und zu ehren, dann werdet ihr nicht gerichtet, oder, wenn nötig, höchstens mit unendlich barmherziger Liebe.

Zweifelt nicht! Wenn mein Herz nicht so fühlen würde, hätte ich schon die ganze Welt vernichtet, jedesmal, wenn sie eine Sünde begangen hätte. Während, ihr seid meine Zeugen, sich doch in jedem Augenblick mein Schutz durch Gnaden und Segen über euch ausbreitet. Daraus könnt ihr schließen, daß es einen Vater gibt, der über allen Vätern steht und der euch liebt und niemals aufhören wird, euch zu lieben, wenn ihr es nur wollt.

Ich komme auf zwei Wegen zu euch: Durch das Kreuz und Eucharistie!

Das Kreuz ist mein Weg, um zu meinen Kindern herabzusteigen, denn durch das Kreuz ließ ich euch erlösen durch meinen Sohn. Und für euch bedeutet das Kreuz den Weg, den ihr heraufsteigen könnt zu meinem Sohn und von meinem Sohn aus zu mir. Ohne das Kreuz könntet ihr niemals zu mir kommen, denn der Mensch hat durch die Sünde die Trennung von Gott als Strafe auf sich geladen.

Bei der Eucharistie verweile ich unter euch wie ein Vater in seiner Familie. Ich wollte, daß mein Sohn die Eucharistie einführt, weil ich wollte, daß in jedem Tabernakel meine Gnaden, meine Reichtümer und meine Liebe aufbewahrt werden, damit ich sie den Menschen, meinen Kindern darbringen kann.

Durch diese beiden Wege lasse ich unaufhörlich meine Kraft und meine unendliche Barmherzigkeit zu den Menschen fließen.

Jetzt, wo ich euch gezeigt habe, daß mein Sohn Jesus mich bei den Menschen vertritt und daß ich durch ihn immer bei euch weile, will ich euch auch noch zeigen, wie ich durch meinen Heiligen Geist zu euch komme.

Das Werk dieser dritten Gestalt meiner Göttlichkeit erfüllt sich lautlos und oft merkt es der Mensch nicht einmal. Doch für mich ist der Heilige Geist ein sehr geeignetes Mittel, um nicht nur im Tabernakel, sondern auch in den Seelen all jener zu verweilen, die sich in gnadenvollem Zustand befinden, um dort meinen Thron zu errichten und für immer dort zu bleiben als wahrer liebender Vater, der sein Kind beschützt und ihm beisteht. Niemand kann sich die Freude vorstellen, die ich empfinde, wenn ich mit einer Seele alleine bin. Niemand hat bis jetzt verstanden, welch unendlichen Wünsche Gott Vater in seinem Herzen trägt, Gott Vater, der von allen Menschen, den Gerechten und Sündern erkannt, geliebt und geehrt werden möchte. Indessen, sind es diese drei Arten von Anerkennung, die ich vom Menschen erhalten möchte, damit ich selbst zu den größten Sündern immer barmherzig und gut sein kann.

Was tat ich nicht alles für mein Volk von Adam bis Joseph, dem Adoptivvater Jesu, und von Josef bis zu diesem Tag, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, mir jene besondere Verehrung entgegenzubringen, die mir als Vater, Schöpfer und Erlöser gebührt! Trotzdem wurde mir diese besondere Verehrung, die ich so ersehnte und noch immer so sehr wünsche, noch nicht entgegengebracht!

Im Exodus lest ihr, daß man Gott durch besondere Anbetung ehren sollte. Vor allem in den Psalmen Davids ist diese Lehre enthalten. In den Geboten, die ich Moses selbst übergab, stellte ich an erste Stelle: ,,Du sollst Gott lieben und ehren und keine anderen Götter haben neben mir“.

Liebe und Ehre sind eben zwei Dinge, die man nicht trennen kann. Da ich euch mit so vielen Wohltaten überhäuft habe, sollte ich auch ganz besonders von euch geehrt werden.

Als ich euch das Leben schenkte, wollte ich euch zu meinem Ebenbild machen.

Euer Herz ist empfindsam wie das meine und das meine empfindsam wie das eure!

Was würdet ihr nicht alles für einen eurer Nächsten tun, wenn dieser euch einen kleinen Gefallen getan und euch damit eine Freude gemacht hätte? Selbst der unempfindlichste Mensch würde diesem Menschen dankbar sein und dies so schnell nicht vergessen. Jeder Mensch würde auch versuchen, etwas zu finden, mit dem er dem anderen den größten Gefallen tun kann, um den Dienst zu belohnen. Und ich wäre euch gegenüber noch viel dankbarer, wenn ihr mir diesen kleinen Gefallen
erweisen und mich verehren würdet, wie ich es erbitte: Ich würde euch das Ewige Leben zusichern.

Ich erkenne an, dass ihr mich in meinem Sohn ehrt, und daß es Menschen gibt, die die Fähigkeit besitzen, mir alles über meinen Sohn zukommen zu lassen, doch dies sind nur sehr sehr wenige. Glaubt dennoch nicht, ihr würdet nicht mich ehren, wenn ihr meinen Sohn ehrt. Sicher ehrt ihr mich so, denn ich bin in meinem Sohn. Also ist alles, was ihm Ehre macht, auch Ehre für mich.

Doch ich möchte sehen, daß der Mensch seinen Vater und Schöpfer auf ganz besondere Weise verehrt, mit einer ganz besonderen Anbetung. Je mehr Ehre ihr mir entgegenbringt, desto mehr ehrt ihr meinen Sohn, denn nach meinem Willen wurde er zum Fleisch gewordenen Wort, und er ist zu euch gekommen, um euch mit jenen, der ihn sandte, bekannt zu machen.

Wenn ihr mich erkennt, werdet ihr mich lieben, und ihr werdet meinen geliebten Sohn mehr lieben, als ihr es jetzt tut. Seht, wie viele meiner Geschöpfe, die durch das Mysterium der Erlösung zu meinen Kindern wurden, nicht in den Weidegründen sind, die ich durch meinen Sohn für alle Menschen geschaffen habe. Seht, wie viele andere, und das wißt ihr, diese Weidegründe noch nicht kennen, und wie viele Geschöpfe meinen Händen entglitten sind und sie erkennen nicht einmal die Hand, die sie erschaffen hat! Ihr kennt sie nicht, aber ich kenne sie alle.

Oh, wie gern ich bekannt machen möchte, daß ich der allmächtige Vater für euch bin, und wie sehr wäre ich es auch für jene, denen ich es durch meine Wohltaten zeigen möchte. Ich möchte, daß sie mit meinem Gesetz ein süßeres Leben führen können. Ich wünsche mir, daß ihr in meinem Namen zu ihnen geht und von mir sprecht. Ja, sagt ihnen, daß sie einen Vater haben, der ihnen, nachdem er sie erschaffen hat, die Schätze schenken will, die er besitzt. Sagt ihnen vor allem, daß ich an sie denke, daß ich sie liebe und ihnen ewige Glückseligkeit schenken möchte.

Oh, ich verspreche euch: Die Menschen werden sich schneller bekehren.

Glaubt mir, wenn ihr von der Zeit der Urkirche an begonnen hättet, mich ehren zu lassen und mir Ehre zu erweisen durch einen besonderen Kult, so wären nach zwanzig Jahrhunderten nur wenige übriggeblieben, die weiterhin in Götzendienst und Heidentum leben, und nur wenige hätten sich den vielen falschen und bösen Sekten angeschlossen, in denen sich der Mensch blindlings in die Abgründe des Ewigen Feuers stürzt. Seht, wieviel Arbeit es noch zu tun gibt!

Meine Stunde ist gekommen! Es tut not, daß ich von den Menschen erkannt, geliebt und geehrt werde, denn, nachdem ich sie erschaffen habe, kann ich ihr Vater  sein, dann ihr Erlöser und schließlich der Ursprung ihrer ewigen Freude.

Bis jetzt sprach ich euch von Dingen, die ihr schon wißt. Ich wollte sie euch in Erinnerung rufen, damit ihr euch immer mehr davon überzeugen laßt, daß ich ein sehr guter Vater bin und nicht jener schreckliche Vater, für den ihr mich haltet, und ihr sollt auch noch wissen, daß ich der Vater aller jetzt lebenden Menschen und der Vater all jener Menschen bin, die ich bis ans Ende der Welt erschaffen werde.

Ihr sollt auch wissen, daß ich erkannt, geliebt und vor allem geehrt werden möchte. Alle sollen meine unendliche Güte erkennen, eine Güte, die ich allen, doch hauptsächlich den Sündern, den Kranken, den Sterbenden und all jenen entgegenbringe, die leiden. Jene sollen wissen, daß ich nur einen Wunsch habe:
Ich möchte sie lieben und ihnen meine Gnade schenken, ihnen verzeihen, wenn sie Reue zeigen und vor allem möchte ich sie nicht mit harter Gerechtigkeit, sondern mit meiner Barmherzigkeit richten, damit alle erlöst werden können und  ich sie zu meinen Auserwählten zählen kann.

Diese kurzen Darlegungen möchte ich mit einem Versprechen schließen, das für immer gelten soll: Nennt mich vertrauensvoll Vater und liebt mich, so werdet ihr von diesem Vater alles erhalten, und er wird euch alles mit Liebe und Barmherzigkeit schenken.

Auf daß mein Sohn, dein spiritueller Vater, sich meiner Ehre annehme und dich Satz für Satz das niederschreiben lasse, was ich dir diktiert habe und was ich dir noch diktieren werde, damit es den Menschen leicht fällt, diese Darlegungen gerne zu lesen, von denen ich möchte, daß sie sie kennen, so wie sie sind, ohne etwas hinzuzufügen.

Ich werde dir jeden Tag ein wenig von meinen Wünschen in Bezug auf die Menschen anvertrauen; ich werde dir von meinen Freuden und von meinen Sorgen erzählen, und vor allem werde ich den Menschen meine unendliche Güte zeigen und die Zärtlichkeit, die in meiner barmherzigen Liebe zu den Menschen liegt.

Ich möchte auch, daß dir deine Oberin gestattet, deine freie Zeit darauf zu verwenden, dich mit mir zu unterhalten, und daß du dir eine halbe Stunde am Tag frei nehmen kannst, um mich zu trösten und zu lieben, und so möchte ich erreichen, daß die Herzen meiner Kinder, der Menschen bereit werden, dafür zu arbeiten, diese Art der Verehrung zu verbreiten, deren Gestalt ich euch gerade eben offenbart habe. So sollt ihr zu großem Vertrauen gelangen, ihr sollt diesem Vater vertrauen, der von seinen Kindern geliebt werden möchte.

Damit sich dieses Werk, das ich unter den Menschen vollbringen möchte, im Schoße aller Nationen so schnell wie möglich ausbreiten kann, ohne daß jene, die beauftragt sind, es zu verbreiten, auch nur die kleinste Unvorsichtigkeit begehen, bitte ich dich, deine Tage in besonderer Andacht zu verbringen. Du wirst glücklich sein, wenig mit den Geschöpfen zu sprechen und im Geheimen deines Herzens wirst du mit mir sprechen und auf mich hören, auch wenn du unter ihnen bist.

Ich möchte, daß du noch etwas tust: Wenn ich manchmal etwas sage, was für dich bestimmt ist, so schreibe das, was ich dir im Vertrauen gesagt habe, in ein besonderes Tagebuch. Doch hier möchte ich zu den Menschen sprechen. Ich lebe
mit den Menschen in einer Vertrautheit, die größer ist, als die zwischen einer Mutter und ihren Kindern.

Seit der Erschaffung des Menschen habe ich keinen einzigen Moment aufgehört, bei ihm zu leben; als Schöpfer und Vater des Menschen spüre ich das Bedürfnis, ihn zu lieben. Nicht etwa, weil ich ihn brauche, nein, meine Liebe als Vater und Schöpfer läßt mich dieses Bedürfnis verspüren, den Menschen zu lieben. Also lebe ich beim Menschen, ich folge ihm überall hin, ich helfe ihm bei allem, ich ersetze ihm alles. Ich sehe, was er braucht, ich kenne seine Mühen und all seine Wünsche, und mein größtes Glück ist, wenn ich ihm beistehen und ihn erlösen kann.

Die Menschen glauben, ich sei ein furchtbarer Gott und würde die ganze Menschheit in die Hölle stoßen. Wie überrascht werden sie sein, wenn sie beim Jüngsten Gericht sehen werden, wie viele verlorengeglaubte Seelen sich unter den Auserwählten befinden und an der ewigen Glückseligkeit erfreuen werden.

Ich wünschte, all meine Geschöpfe wären davon überzeugt, daß es einen Vater gibt, der über sie wacht und der ihnen schon auf Erden einen Vorgeschmack auf die ewige Glückseligkeit geben will.

Eine Mutter wird nie das kleine Geschöpf vergessen, das sie auf die Welt brachte. Ist es nicht noch schöner, wenn ich mich an alle Geschöpfe erinnere, die ich auf die Welt gebracht habe?

Wenn also eine Mutter dieses kleine Wesen liebt, das ich ihr geschenkt habe, so liebe ich, der es erschaffen hat, es doch noch viel mehr. Und wenn es manchmal vorkommt, daß eine Mutter ihr Kind weniger liebt, weil es sein kann, daß es ihm etwas fehlt, so ist bei mir das Gegenteil der Fall: Ich werde es um so mehr lieben. Eine Mutter könnte es fertigbringen, ihr Kind zu vergessen oder nur selten an es zu denken, vor allem, wenn es alt genug und nicht mehr ihrer Aufsicht unterstellt ist; ich aber werde es niemals vergessen. Ich liebe es immer, und auch dann, wenn es sich nicht mehr an mich, seinen Vater und Schöpfer erinnert, werde ich an es denken und es weiterhin lieben.

Gerade sagte ich euch, daß ich euch auch auf Erden ewige Glückseligkeit schenken möchte, doch ihr habt diesen Satz noch nicht verstanden, dessen Sinn folgender ist: Wenn ihr mich liebt und mich vertrauensvoll Vater nennt, wenn ihr mir diesen zärtlichen Namen gebt, dann werdet ihr schon hier auf Erden beginnen, die Liebe und das Vertrauen zu spüren, die eure ewige Glückseligkeit schaffen werden, und im Himmel werdet ihr gemeinsam mit den Auserwählten singen. Ist dies nicht ein Vorwegnehmen der himmlischen Glückseligkeit, die auf ewig Bestand haben wird?

Ich wünsche mir also, daß der Mensch sich oft daran erinnert, daß ich dort bin, wo er ist, daß er nicht leben könnte, wenn ich nicht bei ihm wäre und leben würde wie er. Trotz seines Unglaubens höre ich nie auf, immer neben ihm zu sein.

Oh, wie gern würde ich sehen, daß sich der Plan verwirklicht, den ich euch übermitteln will und der folgenden Inhalt hat: Bis heute hat der Mensch nicht im geringsten daran gedacht, Gott, seinem Vater diesen Gefallen zu tun, von dem ich spreche: Ich möchte erleben, daß sich ein großes Vertrauen entwickelt zwischen dem Menschen und seinem himmlischen Vater; es soll der wahre Geist der Vertrautheit herrschen und gleichzeitig sehr viel Zartgefühl, damit meine große Güte nicht ausgenützt wird.

Ich kenne eure Bedürfnisse, eure Wünsche und all das, was euer Inneres bewegt.  Doch wie glücklich und dankbar wäre ich, wenn ich erleben dürfte, daß ihr zu mir kommt und mir eure Bedürfnisse anvertraut, wie es ein Sohn tut, der seinem Vater absolutes Vertrauen entgegenbringt. Wie könnte ich euch etwas von kleiner oder großer Wichtigkeit ausschlagen, wenn ihr mich bittet? Merkt ihr denn nicht, wie nahe ich euch bin, wenn ihr die Ereignisse betrachtet, die in und um euch geschehen, auch wenn ihr mich nicht seht?

Wenn ihr an mich glaubt, ohne mich gesehen zu haben, werde ich mich eines Tages als sehr dankbar erweisen!

Auch jetzt, wo ich hier bin, wo ich als Person unter euch weile und zu euch spreche, wo ich euch immerfort, in allen nur erdenklichen Formen wiederhole, daß ich euch liebe und daß ich erkannt, geliebt und mit besonderer Verehrung geehrt werden möchte, auch jetzt seht ihr mich nicht, mit Ausnahme einer einzigen Person,  nämlich derjenigen, der ich diese Botschaft diktiere. Eine Einzige unter der ganzen Menschheit. Dennoch das, was ich hier sage, sage ich zu euch allen, und in ihr, die ich sehe, sehe ich euch alle, und durch die, zu der ich spreche, spreche ich zu jedem von euch, und ich liebe euch; es ist, als würdet ihr mich sehen!

Ich wünsche mir also, daß die Menschen mich erkennen und spüren können, daß ich jedem von ihnen nahe bin! Denkt daran, ihr Menschen, ich möchte die Hoffnung der Menschheit sein. Bin ich es nicht schon? Wenn ich nicht die Hoffnung der Menschen wäre, wäre der Mensch verloren. Doch es ist nötig, daß ich als Hoffnung erkannt werde, damit Frieden, Vertrauen und Liebe in die Herzen der Menschen dringen können, und dadurch eine Beziehung entstehen kann zwischen ihnen und ihrem Vater, dem Vater des Himmels und der Erde.

Glaubt nicht, ich wäre dieser furchterregende alte Mann, als den mich die Menschen auf Bildern und in Büchern darstellen. Nein, ich bin weder älter noch jünger als mein Sohn und mein Heiliger Geist.

Deshalb wünsche ich mir, daß mich alle, vom Kind bis zum Greis, mit den vertrauten Namen Vater und Freund rufen, denn ich bin immer bei euch, ich werde euch ähnlich, damit ihr mir ähnlich werdet. Wie groß wäre meine Freude, wenn ich sehen würde, wie Eltern ihren Kindern beibringen, mich oft bei meinem Namen zu nennen, mich Vater zu rufen, denn das bin ich in Wirklichkeit. Wie sehr sehne ich mich danach zu erleben, daß in diesen jungen Seelen Vertrauen zu mir entsteht und Liebe, die Liebe der Kinder zum Vater!
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Ich habe alles für euch getan; werdet ihr das nun für mich tun? Ich möchte in jeder Familie weilen wie in meinem Haus, damit alle mit größter Sicherheit sagen können: ,Wir haben einen Vater, der unendlich gut, unendlich reich und unvorstellbar barmherzig ist. Er denkt an uns und ist uns nah, er wacht über uns, er selbst beschützt uns, er wird uns alles geben, was uns fehlt, wenn wir ihn darum bitten. All seine Reichtümer gehören uns, wir werden alles haben, was wir brauchen“. Genau aus diesem Grunde bin ich hier: Ihr sollt mich um das bitten, was ihr braucht: ,,Bittet mich und ihr werdet es erhalten“. In meiner väterlichen Güte werde ich euch alles geben, wenn mich nur alle als den wahren Vater anerkennen könnten, als einen Vater, der unter den Seinen lebt, denn das tue ich wahrhaftig.

Ich möchte auch noch, daß in jeder Familie das Bild, das ich später meinem ,,Töchterchen“ zeigen werde (vgl. das Titelblatt), so aufgestellt wird, daß jeder es sehen kann. Ich möchte, daß jede Familie, um mich leichter ehren zu können, sich auf diese Weise unter meinen besonderen Schutz stellt. Dort wird mich jede Familie teilhaben lassen an ihren Bedürfnissen, ihren Werken, ihren Sorgen, Leiden und Wünschen, und auch ihren Freuden, denn ein Vater sollte alles wissen, was seine Kinder betrifft. Ich weiß es, natürlich, denn ich bin hier, doch ich liebe die Einfachheit sehr. Ich kann mich euch anpassen. Ich mache mich klein mit den Kleinen, erwachsen bei den Erwachsenen, bei den Alten mache ich mich ihnen ähnlich, damit alle verstehen, was ich ihnen sagen will, zu ihrer Heiligwerdung willen und zu meinem Ruhm.

Liegt nicht der Beweis dafür, daß ich die Wahrheit sage, in meinem Sohn, der sich klein und schwach machte und dadurch so wurde wie ihr? Habt ihr den Beweis jetzt immer noch nicht, jetzt, da ihr seht, wie ich hier zu euch spreche? Ich tue es, weil ich möchte, daß ihr verstehen könnt, was ich sage. Warum sonst hätte ich, um zu euch zu sprechen, ein Wesen gewählt, das arm ist wie ihr? Und nun, mache ich mich euch nicht ähnlich?

Seht, ich habe mir meine Krone zu Füßen gelegt, die Welt auf mein Herz. Ich habe meinen Glanz im Himmel gelassen und bin hierher gekommen; ich bin alles für jeden, arm für die Armen und reich für die Reichen. Ich möchte die Jugend beschützen, wie es ein zärtlicher Vater tut. Es gibt soviel Böses auf der Welt! Diese armen unerfahrenen Seelen lassen sich von den Verlockungen des Lasters verführen, was sie nach und nach in den totalen Untergang führt. Oh ihr, die ihr ganz besonders jemanden braucht, der im Leben über euch wacht, kommt zu mir, damit ihr dem Bösen aus dem Weg gehen könnt. Ich bin der Vater, und ich liebe euch mehr, als jedes andere Geschöpf euch jemals lieben wird. Sucht Zuflucht bei mir, vertraut mir eure Sorgen und Wünsche an. Ich werde euch mit großer Zärtlichkeit lieben. Ich werde euch die nötigen Gnaden geben und eure Zukunft segnen. Ihr könnt sicher sein, dass ich nicht nach fünfzehn oder fünfundzwanzig oder dreißig Jahren vergesse, daß ich euch erschaffen habe. Kommt zu mir! Ich sehe, daß ihr einen zärtlichen und unendlich gütigen Vater wie mich dringend braucht.

Ohne nun auf vieles andere näher einzugehen, was hier gesagt werden sollte, was ich aber auch später noch sagen werden kann, möchte ich nun vor allem zu den Seelen derer sprechen, die ich gewählt habe: Priester und Ordensleuten. Zu euch möchte ich sprechen, ihr geliebten Kinder meiner Liebe. Ich habe Großes mit euch vor!   

  • AN DEN PAPST

 Vor allen anderen wende ich mich an dich, meinen geliebten Sohn, meinen Vikar, um dieses Werk in deine Hände zu legen; dieses Werk sollte Vorrang haben vor allem anderen, und wegen der Furcht, die der Dämon den Menschen eingeflößt hat, wird es sich nur in dieser Zeit verwirklichen lassen.

Oh, wie wünsche ich mir, daß du die Tragweite dieses Werkes, seine Größe, seine Ausdehnung, seine Höhe und seine Tiefgründigkeit verstehen mögest. Ich wünsche mir, daß du meine, auf die jetzige und zukünftige Menschheit bezogenen unermeßlichen Wünsche erfassen mögest.

Wenn du wüßtest, wie sehr ich mich danach sehne, von den Menschen erkannt,  geliebt und mit einer besonderen Verehrung geehrt zu werden! Diesen Wunsch trage ich in mir seit aller Ewigkeit und seit der Schöpfung des ersten Menschens. Diesen
Wunsch äußerte ich schon viele Male gegenüber den Menschen, vor allem im Alten Testament. Doch der Mensch hat es nie verstanden. Nun läßt mich dieser Wunsch alles Vergangene vergessen, vorausgesetzt, er wird nun in der Gegenwart durch meine Geschöpfe auf der ganzen Welt erfüllt.

Ich lasse mich herab auf das Niveau der ärmsten meiner Geschöpfe, um in ihrer Unkenntnis und durch sie zu den Menschen sprechen zu können, ohne daß sie sich der Größe des Werkes bewußt wird, das ich durch sie vollbringen möchte.

Ich kann mit ihr nicht über Theologie sprechen; ich bin mir sicher, daß das scheitern muß, weil sie mich nicht verstehen würde. Ich nehme dies in Kauf, damit ich mein Werk durch Einfachheit und Unschuld vollbringen kann. Doch nun ist es an dir, dieses Werk dem Studium zuzuführen und es so schnell wie möglich zur Ausführung zu bringen.

Um erkannt, geliebt und mit einem besonderen Kult verehrt zu werden, verlange ich nichts Außergewöhnliches. Ich wünsche nur folgendes:
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1) Ein Tag, oder wenigstens ein Sonntag, sollte mir geweiht werden, um mich mit dem Namen Vater der gesamten Menschheit auf ganz besondere Weise zu ehren.

Für dieses Fest soll eine eigene Messe und ein eigener Festtag abgehalten werden. Es ist nicht schwer, die entsprechenden Texte in der Heiligen Schrift zu finden.

Wenn ihr mir diese besondere Verehrung an einem Sonntag erweisen wollt, so wähle ich den ersten Sonntag im August, wenn ihr einen Tag unter der Woche nehmt, so ist mir der 7. des gleichen Monats am Liebsten.

2) Der gesamte Klerus sollte sich dafür einsetzen, daß sich dieser Kult entwickelt, und vor allem sollte er sich bemühen, mich bei den Menschen als den bekannt zu machen, der ich wirklich bin und immer für sie sein werde: Der zärtlichste und liebevollste aller Väter.

3) Ich wünsche, daß man mir Eintritt gewährt in alle Familien, in die Krankenhäuser und auch in die Werkstätten und die Büros, in die Kasernen, in die Beratungsräume der Minister aller Nationen, ja schließlich überall dort, wo sich meine Geschöpfe aufhalten, selbst wenn sich dort nur ein einziges meiner Geschöpfe befindet. Das wahrnehmbare Zeichen meiner unsichtbaren Anwesenheit soll ein Bild sein, das zeigt, daß ich wirklich da bin, daß ich anwesend bin. So werden alle Menschen all ihre Taten unter dem Blick ihres Vaters vollbringen, und ich selbst werde das Geschöpf, das ich als Kind angenommen habe, nachdem ich es erschaffen hatte, vor Augen haben; so werden all meine Kinder unter dem Blick ihres zärtlichen Vaters stehen.

Zweifellos bin ich auch jetzt überall, doch ich möchte wahrnehmbar verkörpert werden.

4) Im Jahr sollen der Klerus und die Gläubigen mir zu Ehren einige fromme Werke ausführen, ohne dabei ihre gewöhnlichen Beschäftigungen zu vernachlässigen.

Meine Priester sollten furchtlos überall hingehen, zu allen Nationen, um den Menschen die Flamme meiner väterlichen Liebe zu bringen. Dann werden die Seelen erleuchtet und erobert werden, und zwar nicht nur die Seelen der Ungläubigen, sondern auch die der Sektenanhänger, die nicht zur wahren Kirche gehören.

Ja, auch diese Menschen, die doch meine Kinder sind, sollen diese Flamme vor sich erleuchtet sehen, sie sollen die Wahrheit erkennen; sie sollen sich zu allen christlichen Tugenden bekennen und diese praktizieren.

5) Ganz besonders möchte ich in den Priesterseminaren, den Noviziaten, den
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Schulen und den Internaten geehrt werden. Alle, von den Kleinsten bis zu den Größten, sollen mich als ihren Vater, ihren Schöpfer und ihren Erlöser erkennen können und lieben.

6) Die Priester sollten in der Heiligen Schrift suchen, was ich in anderen Zeiten über die Gottesverehrung, die ich von den Menschen erhalten möchte, gesagt habe und was bis heute nicht zur Kenntnis genommen wurde. Sie sollten auch dafür sorgen, daß meine Wünsche und mein Wille bei allen Gläubigen und allen Menschen bekannt werden. Sie sollen auch näher erklären, welche meiner Worte für alle Menschen und welche besonders für die Priester, die Ordensbrüder und Ordensschwestern bestimmt sind. Jene Seelen erwähle ich aus, mehr als die Menschen, die in der Welt leben, um mir große Verehrung zu erweisen.

Sicher, es wird eine Zeit brauchen, bis sich diese Wünsche, die ich für die Menschheit bestimmt und dir nun bekanntgegeben habe, ganz verwirklichen lassen. Doch eines Tages, ja, da werde ich zufrieden sein dank der Gebete und der Opfer großzügiger Seelen, die sich für dieses Werk meiner Liebe aufopfern. Ich werde dich segnen, mein geliebter Sohn, und ich werde dich für das, was du für meinen Ruhm tun wirst, um das Hundertfache belohnen.

  • AN DEN BISCHOF

Auch zu dir möchte ich ein Wort sagen, mein Sohn Alexander, damit meine Wünsche auf der Welt in Erfüllung gehen.

Ich wünsche, daß du, gemeinsam mit dem geistlichen Vater dieses ,,Pflänzchens“ (Mutter Eugenia) meines Sohnes Jesus, zum Förderer dieses Werkes werdet, das heißt, daß ihr diese besondere Verehrung, die ich von den Menschen erwarte, unterstützt. Euch, meinen Kindern, vertraue ich dieses Werk und seine so bedeutende Zukunft an.

Sprecht von dem, was ich sagen werde, beharrt darauf und macht es bekannt, damit ich von all meinen Geschöpfen erkannt, geliebt und verehrt werde. Wenn ihr das tut, was ich von euch erwarte, habt ihr meinen Willen getan, und ihr werdet die Wünsche erfüllen, die ich seit langer Zeit im Stillen gehegt habe.

Ich werde das Doppelte dessen, was ihr für meine Ehre tut, für eure Rettung und Heiligwerdung vollbringen. Zuletzt werdet ihr im Himmel, und nur im Himmel, die große Belohnung erhalten, die ich ganz besonders euch und allen, die für dieses Ziel arbeiten, zukommen lassen werde.
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Ich habe den Menschen für mich erschaffen und es ist nur gerecht, daß ich  ALLES bin für den Menschen. Der Mensch wird außerhalb seines Vaters und Schöpfers keine wahren Freuden finden, denn sein Herz ist für nichts anderes gemacht als für mich.

Meine Liebe für meine Geschöpfe ist so groß, daß ich keine andere Freude kenne als die, unter den Menschen zu sein.

Meine Herrlichkeit im Himmel ist unendlich groß, doch meine Herrlichkeit ist noch größer, wenn ich mich unter meinen Kindern befinde: Den Menschen auf der ganzen Welt. Euer Himmel, meine Kinder, ist das Paradies mit meinen Auserwählten, denn dort oben, im Himmel, werdet ihr mich in einer ewigen Anschauung betrachten und euch in ewiger Herrlichkeit erfreuen können. Mein Himmel aber ist auf Erden bei euch, ihr Menschen. Ja, hier auf Erden, in euren  Seelen suche ich mein Glück und meine Freude. Ihr könnt mir diese Freude schenken, und es ist auch eure Pflicht gegenüber eurem Schöpfer und Vater, der dies von euch wünscht und erwartet.

Meine Freude, unter euch zu sein; ist nicht weniger groß als jene Freude, die ich verspürte, als ich meinen Sohn Jesus durch sein sterbliches Leben begleitete. Ich war es, der meinen Sohn gesandt hat. Er entsprang meinem Heiligen Geist, der wiederum ich bin, mit einem Wort, immer war es ICH.

Euch, meinen Geschöpfen, die ich liebe wie meinen Sohn Jesus, der ich bin, euch sage ich, wie ich ihm sagte: Ihr seid meine geliebten Kinder an denen ich Gefallen gefunden habe; deshalb freue ich mich in eurer Gesellschaft und möchte bei euch bleiben. Meine Anwesenheit unter euch ist wie die Sonne auf der irdischen Welt. Wenn ihr bereit seid, mich zu empfangen, werde ich euch sehr nahe kommen, ich werde in euch eindringen, euch erleuchten und durch meine unendliche Liebe erwärmen.

Was euch betrifft, ihr Seelen, die ihr mit Sünde behaftet oder unwissend der religiösen Wahrheit seid, so kann ich nicht in euch dringen, doch ich werde euch auf jeden Fall nahe sein, denn ich werde nie aufhören, euch zu rufen, euch einzuladen; ich möchte, daß ihr euch sehnt, meine Wohltaten zu empfangen, damit ihr das Licht seht und von der Sünde gereinigt werdet.

Manchmal schaue ich mitleidig auf euch herab, weil ich sehe, in welch unglücklichem Zustand ihr euch befindet. Manchmal betrachte ich euch mit Liebe weil ich euch bewegen möchte, euch der unwiderstehlichen Kraft der Gnade zu beugen. Manchmal verbringe ich Tage, ja sogar Jahre nahe bei einigen Seelen, um ihnen ewige Glückseligkeit versichern zu können. Doch sie mißachten meine Anwesenheit, sie ignorieren, daß ich auf sie warte und sie zu jeder Tageszeit rufe.
Dennoch werde ich durchaus nicht müde, und es macht mir trotzdem Freude, bei
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euch zu bleiben, wobei ich immer hoffe, daß ihr eines Tages zu eurem Vater zurückkommen werdet, daß ihr mir wenigstens vor eurem Tod einige Liebestaten erweist.

Ich möchte euch von dem Beispiel einer Seele erzählen, die plötzlich und unvorbereitet starb: Diese Seele erschien mir immer wie der verlorene Sohn.1

Ich überhäufte sie mit Wohltaten, und sie vergeudete diese Wohltaten, diese unentgeltlichen Geschenke ihres so überaus milden Vaters, und mehr noch, sie beleidigte mich grob. Ich wartete auf sie, ich folgte ihr überall hin, ich tat ihr weitere Gefälligkeiten und schenkte ihr Gesundheit und Güter, die ich ihr durch ihre Arbeit einbringen ließ, daß sie sie im Überfluß hatte. Manchmal verschaffte ihr meine Vorsehung noch mehr Reichtum. Sie lebte also im Überfluß, doch sie sah nichts weiter, denn sie lebte im Zwielicht ihrer Laster, und ihr ganzes Leben war ein einziges Netz von Fehlern, denn die Todsünde war ihr zur Gewohnheit geworden.
Doch meine Liebe ermüdete nie. Ich folgte ihr gleichermaßen, ich liebte sie, und vor allem war ich trotz der Ablehnung, die sie mir entgegenbrachte, zufrieden, geduldig neben ihr leben zu können, in der Hoffnung, daß sie meine Liebe vielleicht eines Tages erhören und sie zu mir, ihrem Vater und Erlöser zurückkommen würde.

Schließlich näherte sich ihr letzter Tag: ICH sandte ihr eine Krankheit in der Hoffnung, sie könne sich sammeln und zu MIR, ihrem VATER zurückkehren. Doch die Zeit verging, und MEIN Armer Sohn stand mit 74 Jahren vor seiner letzten Stunde. ICH blieb immer noch bei ihm, wie immer: ICH sprach zu ihm mit mehr Güte denn je. ICH gab nicht auf, ICH rief meine Auserwählten, die für ihn beten sollten, auf dass er die Vergebung erbitte, die ICH ihm anbot… An diesem Punkt angelangt, öffnete er vor seinem letzten Atemzug die Augen und erkannte seine Fehler; er erkannte, wie weit er sich vom wahren Weg, dem Weg der zu MIR führt, entfernt hatte. Er kam zu sich selbst zurück, und dann sagte er MIR mit wehmütiger Stimme, die keiner der Anwesenden hören konnte: „MEIN GOTT, jetzt erkenne ich, wie groß EURE Liebe zu mir war, und ich habe Euch immerfort beleidigt, indem ich ein so schlechtes Leben führte. Niemals habe ich an EUCH gedacht, MEINEN VATER  und ERLÖSER. Nun, IHR seht alles, und ich bitte EUCH um Vergebung für all das Böse, was IHR in mir seht und was auch ich in meiner Verwirrung nun erkenne, MEIN VATER und ERLÖSER, vergebt mir, ich liebe EUCH!“ Er starb im selben Moment, und hier steht er nun vor MIR. ICH richtete über ihn mit der Liebe eines VATERS, denn VATER hatte er MICH genannt, und nun ist er gerettet. Er wird einige Zeit an einem Ort der Sühne verweilen müssen, und danach wird er glücklich sein bis in alle Ewigkeit. Und MIR,DEM es während seines Lebens Freude machte zu hoffen, ihn durch seine  Reue erlösen zu können, MIR gefällt es um so mehr, nun gemeinsam mit MEINEM  Himmlischen Hofstaat MEINEN Wunsch erfüllt zu sehen und für alle Ewigkeit sein VATER zu sein.

Wie sehr finde ich mein Glück in den Seelen, die in Gerechtigkeit und heiligmachender Gnade leben, wie glücklich macht es mich, in ihnen zu wohnen. Ich schenke mich ihnen. Ich übertrage ihnen die Ausübung Meiner Kraft und in Meiner Liebe finden sie die Vorwegnahme des Paradieses in MIR, ihrem VATER und ERLÖSER!“

So endet der erste Teil der Botschaft.

1. Juli 1931 – Fest des Kostbaren Blutes Unseres HERRN JESUS CHRISTUS


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(1.) Notiz von Mutter Eugenia: „Ich sah, wie sich dieses Beispiel vollendete, genauso, wie es uns unser VATER sagt und ich es niederschreibe.“
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